Deutsche Medienindustrie fremdbestimmt – Untergang droht

Köln, 1. Januar 2018 (ADN). In Deutschland findet kaum noch Medienpolitik statt. Dieses Politikfeld weiter auf der Ebene föderaler Staatskanzleien zu behandeln, ist völlig unmöglich. Das bemängelt der Medienkritiker Lutz Hachmeister am Montag im Deutschlandfunk-Interview. Während sich Medienpolitik auf kleine Änderungen in Staatsverträgen beschränke, dynamisiere sich die Welt draußen von China bis zum kalifornischen Oligopol einfach weiter. Deutschlands Mediensystem werde längst fremdbestimmt. Einziger Gewinner seien die US-Unternehmen. 

Nach Hachmeisters These wird die deutsche Medienindustrie vollkommen verschwinden, wenn sich nichts ändert. Unternehmen wie Bertelsmann, Springer und Burda könnten in 15 Jahren in ihrer jetzigen Form nicht mehr existieren. Zudem hat sich nach Meinung  des Medienkritikers eine „Infantilisierung“ des Journalismus breitgemacht. Eine Rückkehr zu „erwachsenem“ Journalismus sei unumgänglich. ++ (me/mgn/01.01.18 – 001)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: 133mgn@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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