2016 wird epochales Jahr – Merkel verschwindet und die Apokalypse naht

Köln, 17. Januar 2016 (ADN). Das Jahr 2016 wird epochal. Bis zum Sommer wird Bundeskanzlerin Angela Merkel unter Beibehaltung ihres gegenwärtigen von Ratlosigkeit geprägten Kurses in der Flüchtlingspolitik die politische Bühne verlassen haben. Mit diesen scheinbar erschütternden Prognosen endete am Sonntag in Köln die traditionsreiche Journalistenrunde „Presseclub“, die vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) und von Fernsehsender „Phoenix“ ausgestrahlt wird. Die düsteren Voraussagen der Deutschlandfunk-Redakteurin Ulrike Winkelmann und des Cicero-Chefredakteurs Christoph Schwennicke fassten den vorangegangenen Gesprächsverlauf bündig zusammen. Nach dessen Worten reden immer mehr europäische Staatschefs wie Herr Orban in Ungarn, sogar Briten und Franzosen. „Merkel steht allein mit dem Rücken zur Wand.“

Peter Pauls vom „Kölner Stadtanzeiger“ hatte weitere Einzelheiten um die aufwühlenden Ereignisse der Silvesternacht in der Domstadt verkündet. „Die bürgerliche Mitte sagt, was wir befürchteten, dass es kommt, ist so gekommen.“ Das Kölner Geschehen sei ausgelöst worden unter völliger Ausschaltung staatlicher Behörden. Ein falsches Wort – und die Scharfrichter gingen auf die Straße. Es drohe eine Gesellschaft, in der sich alle anschreien und in der apokalyptische Zustände eintreten.  Es gebe keine Perspektiven, weil Angela Merkel mit den Achseln zuckt und keine Obergrenzen für den Flüchtlingszustrom nennt. ++ (de/mgn/17.01.16 – 017)

http://www.adn.46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

Werbeanzeigen

Meinungsbildungskartell in Schweden eingestanden – Nur renationalisierte Einzellösungen der Flüchtlingskrise

Köln, 10. Januar 2016 (ADN). In Schweden gibt es ein Meinungsbildungskartell. Das ist jetzt im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise offenbar geworden, gesteht der schwedische Journalist Tomas Lundin am Sonntag in der vom Sender Phoenix und dem Westdeutschen Rundfunks (WDR) ausgestrahlten Diskussionssendung „Internationaler Frühschoppen“ ein. Jeder fünfte Schwede würde Rechts wählen mit dem seit den Kölner Ereignissen bestehenden Argument „Flüchtlinge sind nicht integrierbar“. Diese Einsicht habe er angesichts seiner E-Mail-Box gewonnen, die sich binnen Minuten füllte, nachdem er nur einen kleinen Beitrag über die Silvesternacht in der deutschen Domstadt veröffentlicht hatte. Für die Bewältigung des Flüchtlingsstroms gebe es kein europäisches Konzept, sondern es werden nur renationalisierte Einzellösungen verfolgt. 

Die Flüchtlingsströme sind nicht zu bremsen, stellte der britische Journalist Haig Simonian fest. Das gelte auch für die Wahrheit, deren Verfechter einfach und bedenkenlos als Rechtspopulisten eingestuft werden. Jetzt sei Tacheles zu reden. Das gelte auch für Großbritannien und für lange nicht bekannte Vorkommnisse auf den britischen Inseln. So habe die Polizei im Vereingten Königreich Kindesmissbrauch durch immigrierte Pakistani im Norden verschweigen wollen. 

Die eigentlichen Ursachen für die endlosen Flüchtlingsströme wagte nur Brigitte Fehrle von der „Berliner Zeitung“ in der Gesprächsrunde, an der weiterhin die Französin Cecile Calla und der Pole Pjotr Buras teilnahmen, anzusprechen. „Zentraler Schlüssel ist das Ende des Syrien-Krieges“. Zu dessen Verursachern zählen Frankreich und Großbritannien, meinten mehrere der am Ende in die Diskussion einbezogenen Zuschauer. Es existiere also ein beträchtlicher Eigenanteil der Europäer an dem Problem. Auch Ulrich Kampfwinkel aus dem thüringischen Mühlhausen hält ein Ende des Krieges in Nordafrika für die einzige Lösung. ++ (eu/mgn/10.01.16 – 010)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46