ARD erwägt, andersdenkende Journalisten zu Wort kommen zu lassen

Köln, 24. April 2016 (ADN). Die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland (ARD) erwägt, andersdenkenden Journalisten auf bestimmten Kanälen zu Wort kommen zu lassen. Das war das bemerkenswerte Fazit der traditionell am Sonntagmittag vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) aus Köln ausgestrahlten Diskussionsrunde „Presseclub“ . Zuvor hatten die Pressevertreter der sogenannten etablierten oder Leit-Medien – wie schon so oft und lange – darüber gerätselt, was die Wähler der Alternative für Deutschland (AfD) und die Mitglieder dieser Partei selbst antreibt. Um darüber nun endlich mehr Klarheit zu bekommen, hatte gegen Schluss der Sendung Christina Hoffmann vom Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ den überraschenden Vorschlag gemacht, die andersdenkenden Journalistenkollegen einfach einzuladen und mit ihnen direkt zu sprechen. Sie wurde sogar noch konkreter. An Diskussionsleiter Volker Herres gewandt meinte sie, in einem Mitarbeiter der Zeitung „Junge Freiheit“ einen geeigneten potentiellen Gesprächspartner zu finden. Die Idee, mit Dissidenten aus der eigenen Berufssparte in einen Dialog zu treten, fand ein einmütiges positives verbales Echo oder durch Kopfnicken einmütige Zustimmung. Der offenbar davon spontan beeindruckte Herres fühlte sich daraufhin als Veranstalter und Einlader genötigt mitzuteilen, darüber ernsthaft nachzudenken. ++ (me/mgn/24.04.16 – 114)

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