Ex-Geheimdienstler der USA klären über angeblich russische Hacker-Angriffe auf

Washington/Zürich, 7. Januar 2017 (ADN). Währendessen in den USA die Mär über russische Hacker-Angriffe und deren Einfluss auf die Präsidentschaftswahl verbreitet wird, widersprechen ehemalige US-Geheimdienstexperten dem heftig und massiv. So berichten William Binney, Mike Gravel, Larry Johnson, Ray McGovern, Elizabeth Murray und Kirk Wiebe vom Vorstand der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS) in der ersten Ausgabe der Schweizer Wochenzeitschrift „Zeit-Fragen“ über die Haltlosigkeit der Vorwürfe gegenüber Russland. Sie sind sich sicher, dass „die Server des DNC und der Frau Clinton nicht gehackt wurden“. Hätte es tatsächlich Hackerangriffe gegeben, wären auch die Hacker gefunden und benannt worden, denn dazu wäre die Preisgabe weder der Quellen noch der Methoden notwendig gewesen. Daraus sei zu schließen, dass die E-Mails  von einem Insider auf ein Speichermedium übertragen und weitergegeben wurden – ähnlich der Fälle von Edward Snowden und Chelsea Manning. Dieser Insider könne aus jedem Ministerium kommen, das Zugriff auf die NSA-Daten  hat, oder auch im DNC bzw. in Frau Clintons Umgebung zu finden ist.

„Mit anderen Worten, alle Daten, die jemand aus Servern des Democratic National Committee (DNC), aus einem Server Hillary Rodham Clintons (HRC) oder aus irgendeinem anderen Server in den USA, abgreift, werden auch von der NSA eingesammelt. Jeder Datentransfer enthält in einem sogenannten ‚packet‘ auch die Adresse des Empfängers und kann deshalb durch das gesamte Internet bis zu ihm verfolgt werden“, stellen die Ex-Geheimdienstler fest. Sie versichern, dass ihre Ausführungen auf jahrzehntelangen geheimdienstlichen Erfahrungen – auch im Bereich Internet-Sicherheit – beruhen. Sie wollten damit daran mitwirken, die aus durchsichtigen Motiven heraus betriebene Vernebelung von Tatsachen zu durchschauen. „Wir wollen nicht anonym bleiben, denn wir sind stolz darauf, uns nach langjähriger, meist verdeckt ausgeübter geheimdienstlicher Tätigkeit nun auch aufklärend an die Öffentlichkeit wenden zu können. Unser Ethos als Geheimdienstexperten verpflichtet uns immer noch dazu, furchtlos und ohne jede Begünstigung  einfach die Wahrheit zu sagen – auch wenn das heute nicht mehr üblich ist“, bekennen die US-Geheimdienst-Veteranen. ++ (si/mgn/07.01.17 – 007)

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