Aus Putins Exklusivinterview mit Frankreichs Tageszeitung „Le Figaro“

Paris, 13. Juni 2017 (ADN). „Hört auf imaginnäre Bedrohungen aus Russland zu erfinden“. Mit diesem Satz von Wladimir Putin titelt die jüngste Ausgabe der Schweizer Wochenzeitung „Zeit-Fragen“, die ein Exklusivvinterview des russischen Präsidenten mit der französischen Tageszeitung „Le Figaro“ abdruckt. Neben den derzeit stattfindenden Kriegen, dem Verhältnis Frankreichs zu Russland und behaupteten russischen Hackerangriffen auf westliche Staaten äußerte sich Putin auch zu der angeblichen Einmischung Russlands in den US-amerikanischen Wahlkampf mit diesen Sätzen über die Hillary-Clinton-Partei: „Sie haben verloren, weil der Gewinner dem Volk näher stand und die Erwartungen der Wähler besser erkannte. Das ist schwierig zuzugeben. Man sucht lieber Erklärungen, um den anderen zu beweisen, dass die von den Demokraten verfolgte Politik die bessere sei, aber dass jemand von aussen das amerikanische Volk getäuscht habe. Dass jemand die Wahl manipuliert habe. Aber dies war nicht der Fall. Sie haben einfach verloren. Man sollte eine Niederlage einfach ertragen können, die Kraft dazu haben. Wenn dies mal geschehen ist, wird die Zusammenarbeit einfach sein. Aber heute benutzt man in Washington die russische Karte, was den internationalen Beziehungen abträglich ist.“  ++ (me/mgn/13.06.17 – 165)

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Begriff Wertegemeinschaft überkleistert Unwissen der Europäer und US-Amerikaner voneinander

Mainz, 3. November 2016 (ADN). Sexismus und Frauenfeindlichkeit dominieren den USA-Präsidentschaftswahlkampf zwischen der Demokratin Hillary Clinton und dem Republikaner Donald Trump. Das erklärte der amerikanische Politikberater Andrew B. Denison am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“. Es sei tragisch, was  Hillary Clinton mit ihrem Ehemann Bill erlebt hat. 

Im Laufe der Sendung bestätigten die Teilnehmer, dass Amerikaner und Europäer sehr wenig voneinander wissen. Die junge Berlinerin Paulina Unfried, die zehn Monate als Austauschschülerin im US-Bundesstaat Minnesota war, berichtete von ihrem ersten Schultag in den USA. Dabei wurde die Frage gestellt, welcher amerikanische Politiker mit Adolf Hitler vergleichbar sei. Die einhellige Antwort habe gelautet: Barack Obama. Zudem dächten viele Deutsche, dass Amerika vorwiegend aus modernen Großstädten besteht. Sie habe jedoch den Eindruck gewonnen, die USA seien eine Aneinanderreihung von Dörfern. Außerdem fänden alle Donald Trump toll. Der in der deutschen Stadt Essen lebende USA-Bürger Nicholas Smith bestätigte, dass Amerikaner und Europäer kaum etwas voneinander wissen. Dieses enorme Informationsdefizit wird gerne mit dem nebulösen Begriff der „Wertegemeinschaft überkleistert“, kritisierte der EU-Parlamentarier Alexander Graf Lambsdorff. ++ (us/mgn/03.11.16 – 300)

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