Vetternwirtschaft im Bundesverteidigungsministerium und darüber hinaus

Zürich, 27. Juli 2019 (ADN). Den Vorwurf der Vetternwirtschaft im deutschen Verteidigungsminsterium erhebt Thierry Meyssan in der jüngsten Ausgabe der Schweizer Wochenzeitung „Zeit-Fragen“. Der Verdacht scheint nicht abwegig zu sein, denn die Staatsanwaltschaft ist alarmiert. 

Hintergrund ist eine gerichtliche Untersuchung über die Verwaltung des Verteidigungsministeriums von Ursula von der Leyen. Obwohl die Bundeswehr notorisch schlecht ausgestattet ist, hatte es eine riesige Überziehung von Kostenvoranschlägen gegeben. Eine Untersuchung wurde veranlasst. Sie wurde einer Prüfungsgesellschaft übertragen, die die Erklärungen der Ministerin von der Leyen für befriedigend erklärt hat. Letztlich stellte sich heraus, dass die Analyse vom Sohn der Verteidigungsministerin gefertigt wurde, der bei der beauftragten Prüfungsgesellschaft tätig ist. Nach Überzeugung von Meyssan ist der deutsche „Rechtsstaat“ so konstruiert, dass das Kanzleramt die Macht hat, gerichtliche Untersuchungen über Regierungsmitglieder zu stoppen. ++ (mi/mgn/27.07.19 – 210)

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Führung nach dem Prinzip Kadavergehorsam

Frankfurt am Main, 5. Juli 2017 (ADN). „Wer widerspricht, fliegt. Ursula von der Leyen führt nach dem Prinzip Kadavergehorsam. Gerade diese Sklavenmoral steht im Gegensatz zum Leitbild vom Bürger in Uniform, der Widerspruch formuliert und sich nicht für alles und jedes Ziel einsetzen lässt.“ So drastisch urteilt Roland Tichy in der aktuellen Juli-Ausgabe des Monatsmagazins „Tichys Einblick“ über die erstaunlichen Gebaren der Bundesverteidigungsministerin. Seine Einschätzung reicht bis hin zu psychogrammatischen Skizzen in die persönliche Entwicklungsgeschichte der Tochter des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht.

„Das treibt den Generälen die Tränen in die Augen – aber sie schweigen“, stellt Tichy angesichts des Vorgehens der ehrgeizigen Bundesministerin fest. Sie seien eben Beamte und Ursula von der Leyen greife durch. Einen Gipfelpunkt erreichte dieses fast hysterische Verhältnis dadurch, dass der Militärische Geheimdienst (MAD) gegen einen Stabsoffizier am Bundeswehrstandort Euskirchen ermittelt. Er machte sich verdächtig durch die Aussage: „Ich habe es so satt, dass 200.000 Soldaten unter Generalverdacht gestellt werden wegen zwei verrückten. Die Ministerin ist bei mir unten durch, das muss man ansprechen oder putschen“. Der MAD reagierte darauf mit der Formulierung: „Die vorliegenden tatsächlichen Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung rechtfertigen die operative Bearbeitung“. Der betroffene Offizier hat garaufhin anzeige erstattet. ++ (bw/mgn/05.07.17 – 187)

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