Religion zum politischen Spielball instrumentalisiert

Leipzig, 26. März 2019 (ADN). „“Je erfolgreicher Rechtspopulisten in ganz Europa die christliche Religion in Anspruch nehmen, desto mehr können sich Parteien wie die AfD, FPÖ und SVP, der Rassemblement National, die Lega Nord, Fidesz oder die polnische PiS als die ‚wahren‘, im Zweifelsfall ‚einzigen‘ Verteidiger des christlichen Abendlandes inszenieren.“ Das stellte Dr. Alexander Yendell vom Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus und Demokratieforschung der Universität Leipzig in einem Interview fest, das von der Pressestelle der Hochschule am Dienstag veröffentlicht wurde. Während christliche Konservative die Fahne für die Demokratie und damit auch das Gebot der Religionsfreiheit hochhalten, wollten Rechtspopulisten im Grunde die Religionsfreiheit einschränken und damit vor allem die angebliche Unterwanderung durch den Islam unterbinden. Die Einschränkung der Religionsfreiheit sei natürlich mit den Grundsätzen der Demokratie nicht vereinbar.

Mit diesem Urteil bekräftigt der Gesellschaftswissenschaftler die These, dass Religion ein allseits beliebter politischen Spielball ist und gerne zu parteipolitischen Zwecken instrumentalisiert wird. Das bestätigen allein durch ihre Existenz und ihre seit Jahrzehnten übliche Praxis die Parteien mit dem Buchstaben „C“ in ihrem Namen. Die Christlich-Demokratische Union (CDU) und die Christlich-Soziale Union (CSU) tun das seit ihrer Gründung und halten das auch für selbstverständlich.  ++ (re/mgn/26.03.19 – 084)

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Goldman Sachs dringt in Deutschlands Machtzentrum vor

Berlin, 23. März 2018 (ADN). Still und heimlich rückt das US-Imperium Goldman Sachs in Deutschlands politisches Machtzentrum vor. Dies geschieht in dem Flankenschutz schriller Töne aus dem Deutschen Bundestag und Regierungskreisen. Wie das Nachrichtenportal rationalgalerie.de mitteilt, wird die klammheimliche Unterwanderung durch den ehemaligen Juso-Landeschef von Rheinland-Pfalz, Jörg Kukies, personifiziert. Er soll für Goldman Sachs gearbeitet haben und wird jetzt Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Bei Goldman Sachs handele es sich um jene Krake, die sich mit und in der Finanzkrise von 2007 dumm und dämlich verdiente, während Millionen von Kleinsparern in den Angrund blicken durften. Existenzvernichtung und Selbstmorde seien bekannte Folgen gewesen. Strafrechtliche Folgen für die Verursacher habe es nicht gegeben. Die neue Personalie dürfte zuallererst an Gewicht gewinnen, wenn demnächst die Commerzbank verkauft wird. „Da hat der deutsche Staat als Teilhaber und Schuldner was zu sagen. Goldman Sachs hat schon sein Interesse bekundet. Dieses Interesse lässt sich doch aus dem Finanzministerium heraus bestens steuern“, befürchtet Autor Ulrich Gellermann. Kein Kunder sei es deshalb, dass die Deutschen den Wechsel von Kukies von der Finanzbank auf die Regierungsbank mit immerhin 64,9 Prozent ablehnen. Trotz Merkels Märchenstunde könnten erfreulich viele Normalbürger die gesellschaftliche Wirklichkeit erkennen. ++ (dr/mgn/23.03.18 – 082)

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