Verschlechterte Wohnsituation für Studenten

Berlin, 3. September 2018 (ADN). Die Wohnsituation für Studenten in Deutschland hat sich 2018 weiter verschlechtert. Vor allem in den zunehmend begehrten Hochschulstädten ist es zum Start ins Wintersemester noch schwieriger geworden, eine passende und bezahlbare Unterkunft zu finden. Das teilt am Montag das Moses-Mendelsohn-Institut (MMI) mit, das in Kooperation mit dem Internetportal „WG-Gesucht“ alle 96 deutschen Standorte mit mehr als 5.000 Studenten untersucht hat. Besonders angezogen haben die Monatsmieten für Wohngemeinschaften (WG)  in München (von 570 auf 600 Euro), in Frankfurt am Main (von 450 auf 480), in Hamburg und Stuttgart (von jeweils 420 auf 450 Euro) sowie in Köln und Berlin (von jeweils 400 auf 420) Am günstigsten ist Chemnitz mit 230 Euro für eine Monatsmiete in einer Wohngemeinschaft. ++ (ho/mgn/03.02.18 – 226)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-maiL: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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Nur 15 Prozent der Rektoren ostdeutscher Hochschulen mit Ost-Biographie

Beelin, 18. Oktober 2016 (ADN). „Der Anteil der Rektoren mit ostdeutscher Biographie an ostdeutschen Hochschulen beträgt nur 15 Prozent. Auch in Regierungszentralen, Unternehmen oder bei den Medien sieht es nicht besser aus. Die Menschen bemerken das sehr wohl, und es trägt nicht dazu bei, dass sie sich als gleichwertiger Teil eines demokratischen Gemeinwesens betrachten.“ Das sagte die Ost-Bundesbeauftragte der Bundesregierung , Iris Gleicke, in einem der Zeitung „Der Tagesspiegel“ gegebenen und am Dienstag veröffentlichten Interview. Der Bericht zur Deutschen Einheit unterstreiche die Bedeutung der Angleichung der Renten in Ost und West für die Vollendung der sozialen Einheit. Es sei seit vielen Jahren versprochen worden und es gebe keinen Grund, das noch weiter zu verzögern. „Wenn wir jetzt nicht Wort halten, verliert die politische Klasse noch weiter an Glaubwürdigkeit in den neuen Bundesländern.“, so die in Südthüringen geborene und ansässige Bundespolitikerin. ++ (os/mgn/18.10.16 – 284)

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Jede dritte deutsche Schule mit PCB verseucht

Wiesbaden, 24. März 2016 (ADN). Polychloride Biphenyle (PCB) sind seit 1978 in Deutschland verboten. Denoch werden diese krebserregenden Stoffe bis heute massenweise bei Bauarbeiten in Kindergärten, Schulen und Universitäten eingesetzt. Darüber berichtete das ARD-Magazin Plusminus am Mittwochabend. Dem Direktor einer hessischen Grundschule, Manfred Krug, hat dieses permanent dem todbringenden Material Ausgesetztsein eine langwierige Krebserrkrankung beschert. Ebenso seinen männlichen Berufskollegen, von denen einige bereits verstorben sind. Täglich atmen Tausende Schüler, Studenten und Dozenten die gesundheitsgefährenden Ausdünstungen ein.

Die internationale Agentur für Krebsforschung hat PCB in die höchste Gefahrengruppe eingereiht. In der Bundesrepublik Deutschland (BRD) kamen bislang 24.000 Tonnen PCB zum Einsatz. In der Bausubstanz jeder dritten Schule befindet sich PCB. ++ (uw/mgn/24.03.16 – 084)

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