HSH Nordbank wird verkauft – Der nächste Finanz-Crash kommt

Hamburg/Kiel, 3. April 2018 (ADN). Die Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein – HSH Nordbank – wird veräußert. Alles an diesem Verkauf ist ein Skandal, schreibt Prof. Eberhard Hamer, in der jüngsten Ausgabe der Schweizer Wochenzeitung „Zeit-Fragen“ und gibt Einzelheiten dieses Musterfalls für hemmungsloses Spekulieren preis. „Käuferin ist die berüchtigte, global operierende Rüstungsfirma und der Verleiher von Söldnerarmeen Cerberus, die zum Beispiel in der Ukraine, im Orient und in Afrika mit amerikanischen Geld Krieg führen, weil die Kriege rechtswidrig und so brutal geführt werden, dass die Amerikaner sich wegen der Rechtsfolgen nicht trauen, diese mit eigenen Truppen zu führen.“ Die Erwerberin der HSH sei also moralisch so ziemlich das letzte, was an Investoren in der Welt auf dem Markt ist. Öffentliche Investoren dürften mit solchen Kriegs- und Kriminalorganisationen keine Geschäfte machen.

Der Kaufpreis beträgt eine Milliarde Euro. Allerdings müssen die beiden Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein jeweils noch sieben Milliarden Euro Schulden übernehmen. Den deutschen Steuerzahler lässt man auf diese Weise für die Unfähigkeit öffentlicher Amateurbanker und von der Anglo-Finanz eingesetzter Spekulanten büßen. Statt dass deswegen ein Aufschrei der Entrüstung durch Deutschlands Medien geht, wird das Ergebnis von der „deutschen Regierungspropaganda“ auch noch gefeiert. „Alle Täter dieses Finanzskandals haben sich persönlich saniert, einer der Verantwortlichen, der bisherige Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz, hat sich damit sogar erfolgreich für das Bundesfinanzministerium beworben“, bemerkt Hamer voller Verachtung. Damit werde das Modell geliefert, nach dem unvermeidlich der nächste große Crash der Finanzblase kommt. Längst nicht mehr haltbare Kredit- und Schuldtürme haben sich weltweit angehäuft. Das Derivatevolumen beträgt 600 Billionen Dollar, die Schulden 200 Billionen Dollar und das Weltbruttoinlandsprodukt nur 80 Billionen Dollar. Das Schlachtfeld des Zusammenbruchs werden die vom Finanzsyndikat gesteuerten Finanzpolitiker wie Jean-Claude Juncker, Mario Draghi und deren Mittäter mit den den Steuerzahlern gesicherten Pensionen verlassen. ++ (fi/mgn/03.04.18 – 093)

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Geld-Nahversorger abgewürgt durch tausendseitige Vorschriften – Enzyklika „Quadragesimo Anno“ weiter aktuell

Rom/Wien, 10. Februar 2018 (ADN). Die ausbeutenden Beherrschungsmechanismen im gegenwärtigen Finanzsystem sind so erdrückend geworden, das die Warnung von Papst Pius XI aktueller denn je sind. Der sanfte Aufstand, das mutige Aufstehen erscheint geboten. Das schreibt Prof. Heinrich Wohlmeyer aus Österreich im Titelbeitrag der jüngsten Ausgabe der Schweizer Wochenzeitung „Zeit-Fragen“. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte in seiner Enzyklika „Quadragesimo Anno – Über die gesellschaftliche Ordnung, Par. 106“ vom 15. Mai 1931 auf die Vermachtung der Wirtschaft und die unbeschränkte Verfügungsgewalt des Finanzkapitals hingewiesen.

Wohlmeyer gibt dazu drei Informationen preis, die diese äußerst bedenkliche Entwicklung bestätigen. Die erste ist ein erhellendes Bekenntnis zur Geldschöpfung, die im wesentlichen durch Kreditvergabe aus dem Nichts erfolge. Die Beschreibung in vielen Lehrbüchern, dass Banken Ersparnisse sammeln und diese dann verleihen, entspreche nicht der Realität.  Die zweite ist das zufällige Mithören eines Gesprächs von Vertretern der Hochfinanz in Brüssel durch einen Kollegen. Die Finanzmächtigen meinten, dass sechs bis sieben Banken in Europa genügen würden, um die Geldwirtschaft effizient zu steuern. Dieser Strategie entspreche das gegenwärtige systematische Abwürgen der finanziellen Nahversorger durch tausendseitige Vorschriften, die den Geschäftsgang lähmen und dann zur Schließung wegen mangelnder Rentabilität führen. Die dritte sei die von Hans-Werner Sinn aufgezeigte Methode einer indirekten Transferunion im Rahmen des Europäischen Zentralbankensystems. + (fz/mgn/10.02.18 – 041)

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Gründung eines internationalen Forschungsinstituts zum interkulturellen Dialog

Rhodos, 20. Oktober 2015 (ADN). Das World Public Forum „Dialog der Zivilisationen“ (WPF DoC) beschloss auf seiner alljährlich auf der griechischen Insel Rhodos stattfindenden Jahresversammlung die Gründung eines neuen weltweiten Think tanks. Darüber informierte der WPF DoC-Mitgründer, Wladimir Jakunin, nach der dreizehnten Konferenz im Oktober dieses Jahres. Der Fokus dieses neuen Forschungsinstituts liege auf der Entwicklung von Wirtschaft und Infrastruktur sowie der Konfliktprävention. Darüber berichtet die Schweizer Wochenzeitung „Zeit-Fragen“ in ihrer jüngsten Ausgabe. Nach den Worten von Jakunin werden die Menschen in einer vom Konsumismus getriebenen Welt dazu erzogen, sich nur um die Befriedigung individueller Bedürfnisse zu kümmern. Dies gehe auf Kosten der individuellen Werte, welche die verschiedenen Kulturen ausmachen. „Wenn wir nicht versuchen, das unter Kontrolle zu bringen, werden wir die Prinzipien und moralischen Massstäbe der Gesellschaft verlieren“, so der ehemalige Chef der Russischen Eisenbahn. Das neue Institut solle eine Denkfabrik von Weltklasse sein und praktische Empfehlungen für die Politik geben. Eine Welt, die nur von einem einzigen Staat dominiert wird, funktioniere nicht. Die jüngsten Konflikte in Afghanistan, Irak, Lybien und Syrien hätten das Scheitern der westlichen Interventionspolitik gezeigt.

Am diesjährigen „Rhodos Forum“ nahmen mehr als 350 Delegierte aus über 50 Ländern teil. Zu den teilnehmenden Politikern, Wissenschaftlern und Präsidenten zivilgesellschaftlicher Organisationen zählten der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Klaus, die Menschenrechtsaktivistin Cynthia Mc Kinney aus den USA und der vormalige bundesdeutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor von und zu Guttenberg. ++ (fr/mgn/20.10.15 – 284)

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