Saarländer entschieden zweimal zugunsten Deutschlands

Saarbrücken, 10. Januar 2020 (ADN). Der durch den Versailler Vertrag vor genau 100 Jahren entstandene Kunststaat Saarland feiert Jubiläum. Zweimal durften die Saarländer in der Folgezeit über ihr Schicksal und die weitere Staatszugehörigkeit direkt entscheiden. Das geschah 1935 und 1955. In beiden Fällen geschah das durch Volksentscheid. Beide Male neigte sich der Volkswille zugunsten Deutschlands. Zwischendurch war es vom Völkerbund bzw. von Frankreich verwaltet.

Die Saarlösung war auch vor 30 Jahren erwogen worden, als es um die Zukunft der ehemaligen DDR ging. Sie wurde verworfen. Die genauen Gründe sind bis heute nicht genau bekannt. ++ (sr/mgn/10.01.20 – 010)

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Vergleichen wird zum Spar-Prinzip

Berlin, 6. Januar 2017 (ADN). Das vom Volksmund geprägte Motto „Vergleich macht reich“ gewinnt wird in diesem Jahr zum vorrangigen Spar-Grundsatz. Insbesondere die Berliner wollen diesem Prinzip frönen. Das ergibt sich aus einem jetzt vorgelegten Bericht deer Berliner Geldanlageplattform Savedo, die eine repräsentative Studie bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Auftrag gegeben und ausgewertet hat. So oft wie in keinem anderen Bundesland hätten sich die Bewohner der deutschen Hauptstadt vorgenommen, Konditionen für Strom, Konto-Gebühren und Versicherungskosten einander gegenüberzustellen. Anders als die Berliner haben sich die Menschen in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Sachsen-Anhalt in Sachen Geld am wenigsten Vorsätze ins Auge gefasst. Savedo-Chef Christian Tiessen führt die hohen monetären Ambitionen der Berliner darauf zurück, dass ihr Leben in den vergangenen Jahren besonders teuer geworden ist und sie deshalb alle Ausgaben penibel auf den Prüfstand stellen.

Aus dem Main-Stream-Raster heraus fallen nach der Interpretation von Savedo zwei Bundesländer in Ostdeutschland. Die Brandenburger wollen zuallererst mehr auf Gebühren achten (27, 8 Prozent) und die Bewohner von Mecklenburg-Vorpommern (34, 1 Prozent) versuchen zuvorderst ein Überziehen des Kontos zu vermeiden.

Insgesamt wurden von der GfK 1.006 Personen befragt. ++ (vb/mgn/06.01.17 – 006)

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