Sprachwissenschaftler: Deutschland vom „Volk der Menschen“ bewohnt

Augsburg, 3. Februar 2018 (ADN). Der Name „Deutscher“ kommt im herrschenden Diskurs kaum mehr vor. Deutschland ist, sprachlich gesehen, bewohnt vom Volk der Menschen. Kurz: Menschland. Diese These vertritt Prof. Helmut Berschin in einem Gastbeitrag auf dem Portal tichyseinblick.de am Sonnabend. Seit neuestem trete in den Mainstream-Medien aber wieder der „Deutsche“ in einem besonderen Kontext auf. Politisch korrekt ausgedrückt handele es sich um „Menschen aus Deutschland“. Beispielsweise solche, die sich dem Islamischen Staat angeschlossen hatten und einen deutschen Pass haben wie eine gewisse Deutschmarokkanerin Lamia K. Sie sei wohl Deutsche im Sinne von „deutsche Staatsangehörige“.

Der Romanist und Sprachwissenschaftler Berschin setzt sich für die bairische Sprache ein. Sie ist von der UNESCO als gefährdet und deshalb schützenswert eingestuft worden. ++ (sp/mgn/03.02.18 – 034)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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Petition zur friedlichen Lösung des spanisch-katalanischen Konflikts

Leipzig, 4. Oktober 2017 (ADN). „Es darf im 21. Jahrhunsdert nicht erneut dazu kommen, daß das spanische Militär gegen die friedlich nach ihrer Unabhängigkeit strebenden Bevölkerung Kataloniens eingesetzt wird“. Das schreibt der Romanist Prof. Axel Schönberger von der Universität Leipzig in einer von ihm initiierten Petition zu Katalonien. Europäer aller Staaten und Nationen müssten sich dafür einsetzen, dass der Konflikt zwischen dem spanischen Zentralstaat und Katalonien dieses Mal friedlich gelöst wird. Das Recht auf freie, friedliche und demokratische Selbstbestimmung stehe über den rechtlichen Schranken eines Staates, der Millionen von Menschen, die sich in und von ihm als Bürger zweiter Klasse fühlen, seine Rechtsordnung aufzwingen will. Katalonien gehöre ohne wenn und aber zu Europa. Die Europäische Union und alle europäischen Staaten sollten klar und deutlich zum Ausdruck bringen, dass jegliche Anwendung militärischer Gewalt in dem derzeitigen Konflikt unakzeptabel wäre und dass, sofern tatsächlich ein neuer katalanischer Staat entstehen sollte, dieser der EU ebenso willkommen wäre, wie es bislang die Region Katalonien mit ihrer Metropole Barcelona und wie es auch Spanien weiterhin ist. „Als Kataloniens Regierung vor einigen Jahrzehnten die Unabhängigkeit von Spanien erklärte, putschte (mit deutscher Hilfe) General Francisco Franco und begann den spanischen Bürgerkrieg,“ brachte der Initiator der Petition in Erinnerung.

Schönberger, der dem Deutschen Katanalistenverband angehört, will die Petition an führende Politiker in Europa und der UNO senden. Dazu zählen Sergio Mattarella, Jean Claude Juncker, Mariano Rajoy, Angela Merkel, Theresa May, Carles Puigdemont, Antonio Guterres und Wladimir Putin.  Inzwischen haben das Dokument mehr als 25.000 Unterstützer unterzeichnet. ++ (nt/mgn/04.10.17 – 278)

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