„Flüchtlinge“ heißen plötzlich „Zuwanderer“

Frankfurt am Main, 22. April 2017 (ADN). „Was ist das denn nun plötzlich ? ‚Flüchtlinge‘ heißen ‚Zuwanderer‘, Zuwanderer-Kriminalität ist kein Tabu-Thema mehr, Demokratie ist nicht mehr nur die Macht- und Pöstchenverteilung unter Freunden, zwischen Merkel und Kumpel Schulz, und linke und grüne Ausgrenzungspolitik wird immer mehr als schädlich für unsere angestammten demokratischen Werte und Rechte.“ Das schreibt Alexander Wallasch am Sonnabend auf dem Portal tichyseinblick.de und fragt sich, ob frischer Wind die Redaktionsstuben durchweht oder ob nur die pure Angst angesichts sinkender Verkaufszahlen an diese misstrauisch beäugten Redlichkeitsurmen treibt.

Dazu gebe es nur drei Lesarten: Entweder haben sich die Medien besonnen und kehren zurück zu einem Minimalkonsens, was ihr verschütt gegangenes Berufsethos betrifft. Zweitens, man ist so sehr mit dem politischen Berlin verstrickt, dass man den Kurs der kritischen Annäherung an den Wählerwillen bis zur Bundestagswahl gewillt ist mitzugehen. Drittens man ängstigt sich auf einmal vor dem Dämon, den man rief, um die lästigen neuen Mitbewerber auf dem Online-Markt zu diskreditieren, der „Fake-News-Kampagne“, deren Opfer man selbst fürchtet, werden zu können, wie die aktuelle Kehrtwende der „ZEIT“ eindrucksvoll belegen könnte. Es könnte einer Melange aller drei Varianten sein, schlussfolgert der Autor. ++ (me/mgn/22.04.17 – 112)

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