Doping-Offenbarung für die Leichtathletik-Wettbewerbe der Olympiade angekündigt

Rio de Janeiro, 11. August 2016 (ADN) Der amerikanische, lebenslang gesperrte Coach Trevor Graham hat für die bevorstehenden Leichtathletik-Wettbewerbe der Sommerolympiade die nächste Doping-Offenbarung angekündigt. Das teilt die „Süddeutsche Zeitung“ am Donnerstag mit. Der Trainer, der einst die Betrugsaffäre um das US-Dopinglabor Balco enthüllt hatte, wolle sein Schweigen brechen. Er liste detailliert Präparate auf, die rege im Umlauf seien. Er nenne Namen von Dealern und Herkunftsländern wie China und Italien. Alle Personen seien bei den Spielen in Rio präsent. Er spare sich das für Zeit auf, wenn die Leichtathletik die Spiele beherrscht. ++ (sp/mgn/11.08.16 – 216)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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17 US-Geheimdienste operieren bei Sommerolympiade

Brasilia, 7. August 2016 (ADN). Während der Olympiade in Rio de Janeiro sind sämtliche 17 Geheimdienste der USA präsent und mit Sonderoperationen im Einsatz. Darüber berichtet das Nachrichtenportal amerika21.de am Sonntag nach Auswertung der lateinamerikanischen Presse, deren Informationen auf einem Bericht des US-Senders NBC fußen. „Vorgeblich sollen Terrorangriffe auf das Großereignis abgewehrt werden. Es gibt auch kritische Stimmen, die auf die massiven Proteste gegen die De-facto-Regierung des rechtsgerichteten Politikers Michel Temer verweisen“, schreibt das Portal. Der amtierende Präsident, der durch die Suspendierung der gewählten Präsidentin Dilma Rousseff an die Macht kam, sei in Brasilien extrem unbeliebt. Er wurde bei dem Eröffnungszeremoniell der Olympischen Spiele vom Stadionpublikum ausgepfiffen und ausgebuht.

NBC zitiert aus einem Regierungsdokument. Danach sind 1.000 US-Agenten in Brasilien als Reaktion auf die schwere Staatskrise durch den sogenannten Parlamentsputsch gegen Rousseff aktiv. Zudem seien hunderte USA-Analytiker und -Agenten für Spezialoperationen vor Ort, um die rund 85.000 Polizisten und Soldaten zu unterstützen. ++ (gh/mgn/07.08.16 -212)

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Zahl der Staaten der Welt könnte rasch um 50 wachsen

Rio de Janeiro, 6. August 2016 (ADN). Das farbige Feld der einmarschierenden Sportler aus 207 Nationen am Sonnabend bei Eröffnung der Sommerolympiade in Rio de Janeiro könnte binnen kurzem um rund 50 Staaten wachsen. Es gibt nämlich inzwischen rund 50 Staaten auf der Welt, die sich als solche betrachten und um ihre offizielle völkerrechtliche Enerkennung kämpfen. Ein sehr prominentes europäisches Beispiel, das derzeit in der Sommerflaute die Nachrichtenspalten als originelles Unikum füllt, ist das Fürstentum Seborga. Es kann auf eine rund tausenjährige Vergangenheit seiner Souveränität als Fürstentum zurückblicken, dies auch überzeugend beweisen und verfügt über die erforderlichen Insignien. Sogar das notwendige Staatspersonal ist inzwischen für das vier Quadratkilometer große unabhängige Teritorium zwischen Nizza (Frankreich) und Ventimiglia (Italien) rekrutiert worden. Fürst Marcello I. führt derzeit das Zepter in dem 1993 proklamierten Fürstentum mit etwa 2.000 Bürgern. 27 ausländische Vertreter repräsentieren inzwischen den Zwergstaat, der von Italien ignoriert und von der UNO bisher nicht aufgenommen worden ist. Seborga wurde im Jahr 954 erstmals urkundlich erwähnt, im Jahr 1079 als Fürstentum. Es ist also wesentlich älter als der Nationalstaat Italien, dem es nicht gelingt die Existenz von Seborga juristisch zu widerlegen. Im Gegenteil: Der Kleinststaat kann umfassend seine Unabhängigkeit dokumentieren – u.a. durch die Vertragswerke des Wiener Kongresses 1815. Zu keinem Zeitpunkt war Seborga Teil eines anderen Staatsgebildes.Im Dezember 2011 hat Fürst Marcello I. beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) eine Feststellungsklage auf Rechtmäßigkeit des Fürstentums eingereicht. Sie wurde angenommen. Eine Verhandlung gab es bisher noch nicht. ++ (in/mgn/06.08.16 – 211)

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