Mobbing und Diskriminierung intern bei Amnesty International

Berlin/London, 8. Februar 2019 (ADN). Das interne Betriebsklima bei Amnesty International (AI) ist mieserabel. Es herrschen Mobbing, Diskriminierung und sogar Machtmissbrauch. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die AI im vorigen Jahr selbst in Auftrag gegeben hat und über die die Zeitung „junge Welt“ am Freitag berichtet. Anlass für die Nachforschungen, die die Londoner Zentrale und einige Regionalbüros der Organisation umfassten, waren die Selbstmorde von zwei Mitarbeitern. Die deutsche AI-Sektion wollte sich auf Nachfrage der Zeitung zu den Vorgängen nicht äußern.

Das Fazit der Untersuchungsgruppe ist vernichtend. Und das in einer Organisation, die vorgibt, sich für die Menschenrechte einzusetzen. Die Führung habe das Vertrauen der Belegschaft verloren. Die Atmosphäre sei „vergiftet“. ++ (in/mgn/08.02.19 – 039)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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Politisch korrekte Hysterie in Permanenz – Medialer Pranger kann Existenzen vernichten

Frankfurt am Main, 6. Januar 2018 (ADN). Zwei Vorgänge, die einen Zeitabstand von 30 Jahren voneinander haben, rücken dieser Tage in bemerkenswerter Assoziation dieser Tage in den Blickpunkt. Das erste Ereignis fand 1988 statt. Auslöser war der damalige Bundestagspräsident Philipp Jenninger, dessen Tod gerade bekanntgegeben wurde. Er war damals in einer Rede bemüht, sich in die Situation der Deutschen und ihre Beziehung zu den nationalsozialistischen Verhältnissen hineinzuversetzen. Das misslang gründlich. Jenninger trat alsbald auf vielseitigen politischen und medialen Druck hin zurück. Nach Meinung des Historikers Rainer Zitelmann, die er am Sonnabend im Nachrichtenportal „tichyseinblick.de“ äußerte, handelte es sich um den – bis dahin selten unternommenen – Versuch des „Verstehbarmachens“. Wenige Tage nach dem Rücktritt Jenningers habe er mit dem Politikwissenschaftler Eckhard Jesse den zurückgetretenen Parlamentspräsidenten in der für solche Medienkampagnen typischen hoch emotionalisierten Situation in der Zeitung „Rheinischer Merkur“ verteidigt. „Wir wandten uns in dem gemeinsamen Artikel gegen die seinerzeit immer wieder vorgetragene These, es gebe Themen, über die man nicht öffentlich sprechen dürfe. Verbirgt sich dahinter nicht auch eine Arroganz jener, die selbst glauben, aufgeklärt und urteilsfähig zu sein, dies aber dem angeblich mündigen Staatsbürger absprechen möchten ?“. Jenningers Rede habe man deshalb missverstehen wollen und damit eine beispiellose Hysterie der politisch Korrekten ausgelöst.

Dass das seinerzeit ziemlich einmalige Ereignis sich inzwischen vervielfältigt und heutzutage einen Zustand von Permanenz angenommen hat, beschreibt Susan Bonath ebenfalls am Sonnabend im Portal RT Deutsch in einer historischen Betrachtung des derzeit beliebten Vorwurfs der „Querfront“. Fast die gesamte deutsche Medienlandschaft beteilige sich am Mobbing diverser Aktivisten und alternativer Medienmacher. Politisch korrekte Sprache sei angesagt. Wer mal verbal daneben greife, ein „heikles“ Thema anspreche oder gar Kontakt mit irgendeiner „Unperson“ hatte, bekomme den medialen Pranger schnell zu spüren. Beleidigungen wie „Verschwörungsspinner“, „Alu-Hüte“ oder „Putin-Versteher“ kursierten längst in großen Mainstream-Medien. Mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten stempelten Journalisten Unliebsame öffentlich beispielsweise als „strukturelle Antisemiten“ oder „Amerika-Hasser“ ab, sobald sie nur zu laute oder zu drastische Kritik an Herrschaft und Macht üben. Damit gefährdeten sie nicht selten jemandes Existenz. Mit solchen Vorwürfen würden sowohl konservativ-bürgerliche als auch linke Medien um sich werfen. ++ (me/mgn/06.01.18 – 006)

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Vertuschter Polizeiskandal verursacht erneut Götterdämmerung in Niedersachsen

Hannover, 18. Oktober 2017 (ADN). Die Manipulationen in der niedersächsischen Polizei und Justiz sind mit den nachträglichen Änderungen von Polizeiberichten im Fall des Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri vergleichbar. In beiden Fällen werden Vermerke von Polizeibeamten geschönt: Von Beamten des Landeskriminalamtes Berlin. um von eigenen Versäumnissen abzulenken; in Niedersachsen, um den Fehler eines Richters zu verschleiern. Das teilt die Autorin und Bloggerin Bettina Raddatz auf ihrer Homepage mit. Ihr jüngstes Buch „Hannover Connection 2.0 – Justiz und Verwaltung im Zwielicht“ soll nach dem Willen der Mächtigen im Bundesland Niedersachsen möglichst unbekannt bleiben und verschwiegen werden. Sogar Buchhändler in Hannover scheuen davor zurück, die gründlich recherchierte Materie des Werks über das niedersächsische Politikmilieu zu bewerben und zu verkaufen.  Die Main-Stream-Medien – darunter das in Hannover ansässige Medienunternehmen Madsack mit seinem Redaktionsnetzwerk – lassen keine Silbe über das brisante Buch verlauten. Auch Landesinnenminister Boris Pistorius ist in die Vorgänge verwickelt.

Raddatz, die einst Referatsleiterin in der niedersächsischen Staatskanzlei war und später ein Europäisches Informationszentrum leitete, war zuvor für ihre fünf veröffentlichten Bücher sehr gelobt worden und gern gesehener Gast bei öffentlichen Veranstaltungen gewesen. Jetzt, nach Erscheinen ihres Skandal-Buches wird sie gesellschaftlich gemieden, gemobbt und sogar bedroht. ++ (me/mgn/18.10.17 – 291)

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