68er Revolten auch in Belgrad und Mexiko-Stadt

Belgrad, 3. Juni2018 (ADN). 68er Revolten hat es nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland gegeben, sondern auch in anderen Teilen der Welt. Beispielsweise in Mexiko-Stadt und in Belgrad. Darauf weist der Deutschlandfunk am Sonntag hin und erläutert in der Serie „Essay und Diskurs“ die Auseinandersetzungen im damaligen Jugoslawien näher.  In der jugoslawischen Hauptstadt Belgrad sei am 3. Juni 1968 die „Rote Universität Karl Marx“ ausgerufen worden. Es wurde ein authentischer Kommunismus gefordert. Selbst Staats- und Parteichef Josip Broz Tito habe im Streik an der Universität eine „vulkanische Explosion der Unzufriedenheit“ erkannt.

Im Jahr 1968 kulminierte ein globaler Bewegungszyklus. Gemeinsame Klammern waren die Proteste gegen den Vietnam-Krieg und der Anspruch auf gesamtgesellschaftliche Demokratisierung. ++ (re/mgn/03.06.18 – 135)

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Berlin – ein urbanes Wuchergewächs: Expansion ins Umland muss gezügelt werden

Erkner, 22. Juli 2016 (ADN). Die Großstadt Berlin expandiert uferlos. Die Stadt platzt irgendwann aus allen Nähten. Zu diesem Fazit kommt der Wirtschaftsgeograph Prof. Oliver Ibert vom Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) Erkner. Der Leiter der Forschungsabteilung „Dynamik von Wirtschaftsräumen“ stellt in einem Interview mit der „Berliner Zeitung“ am Freitag fest, dass die Entwicklung der Region unabhängig irgendwann fixierter administrativer Grenzen weiter geht. Eine solche Stadt wuchere in absehbarer Zeit übergangslos ins Umland. Dennoch sei Mega-City nicht der treffende Begriff. Solche unkontrollierten urbanen Entwicklungen wie in Mexiko-Stadt oder Kairo  vollzögen sich ohne Baurecht und mit grundlegenden Problemen wie Mangel an sauberem Trinkwasser sowie großer sozialer Ungleichheit. Bei Berlin sei das nicht der Fall.

Nach Auffassung von Ibert ist der Stadt-Land-Gegensatz, durch den man binnen einer Stunde vom Berliner Zentrum mitten in die Natur gelangt, ein historisches Geschenk. Doch es bestehe die Gefahr, dass das Umland von Berlin immer mehr zersiedelt wird. Die dortigen Kommunen würden diesen Trend sogar noch fördern und überall Einfamilienhaussiedlungen installieren wollen. Das müsse von der Landespolitik verhindert werden. ++ (ge/mgn/22.07.16 – 197)

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