Ostsee-Luftraum wird Schauplatz russisch-amerikanischer Scheingefechte

Kaliningrad/München, 15. April 2016 (ADN). „Russland hat mit Häme auf amerikanische Vorwürfe wegen Flugmanövern über der Ostsee reagiert. Die russischen Piloten hätten bei ihrer Annäherung an den Zerstörer „USS Donald Cook“ alle Sicherheitsregeln und das Völkerrecht beachtet, so dass ‚eine solche krankhafte Reaktion unserer amerikanischen Kollegen‘ unverständlich sei, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.“ So berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) am Freitag. Amerikanischen Angaben zufoge hatten russische Kampfflugzeuge vom Typ SU-24 den Zerstörer in der Ostsee 31-mal tief überflogen.

Zu der Daseinsberechtigung eines USA-Kriegsschiffs in der Ostsee nahe den russischen Städten Kaliningrad und St. Petersburg wird nichts berichtet. Allein die Schiffsposition des Zerstörers lässt untrüglich auf Provokation schließen. In einem Kommentar zu den Vorgängen schreibt der Autor, dass die russischen Scheinangriffe in der Ostsee den Amerikanern sagen sollen: das ist unser Teich. Weiter ist zu lesen: „Die Nato muss und wird darauf besonnen reagieren.“ Insofern wäre es wohl wesentlich entspannender, wenn die NATO-Schiffe die Ostsee einfach verlassen und damit Druck vom Droh-Kessel ablassen.  ++ (mi/mgn/15.04.16 – 105)

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