Ost-West-Rententrugschluss – Die Diskriminierung der Ostdeutschen bleibt

Halle an der Saale, 15. November 2017 (ADN). Die Rentenversicherung kann die Ost-West-Unterschiede nicht beseitigen. Das schätzt am Mittwoch ein Kommentator der „Mitteldeutschen Zeitung“ (MZ) ein, nachdem am Vortag allseits die Erhöhung der Renten im nächsten Jahr angekündigt worden ist.  Bisher genannte öffentlich gemachte Zahlen widerspiegelten nicht ansatzweise die realen Einkünfte der Rentnerhaushalte. Sie bewirken einen Trugschluss. Nach Angaben des Statistischen Bundesaamteslanen die Haushaltseinkünfte von Personen im Alter zwischen 65 und 70 Jahren2013 im Westen bei durchschnittlich 2.838 Euro netto im Monat., im Osten dagegen nur bei 1.928 Euro. Ähnliche Unterschiede ergäben sich für noch ältere Rentner. Westdeutsche Rentnerhaushalte seien besser gestellt durch Betriebsrenten, Kapitalerträge und Mieteinnahmen als ostdeutsche. Das zu ändern, sei eine Generationenaufgabe. Die gesetzliche Rentenversicherung alleine könne die Differenzen nicht beseitigen. ++ (so/mgn/15.11.17 – 320)

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