Viel Lärm um wenig

Berlin, 4. Januar 2019 (ADN). Viel Lärm um wenig bis nichts. Dieses Fazit lässt sich aus einer ersten Analyse zu dem offensichtlich hochgejubelten Digital-Leck von Politiker- und Prominentendaten ziehen. Das Portal netzpolitik.org hat dazu nüchterne Fakten zusammengetragen und am Freitagabend zusammengefasst veröffentlicht. Essenz der Untersuchung ist, dass es sich wohl um eine demonstrative Überreaktion von Vertretern der gesellschaftlichen Oberschicht handelt. Es werden nämlich erhebliche Zweifel an der Professionalität der digitalen Offensive geäußert. Da auf „einen versierten oder professionellen Hack nichts hindeutet“, sei die Krisensitzung des nationalen Cyber-Abwehrzentrums am Freitagvormittag kaum zu rechtfertigen. Eventuell könne die Tatsache, dass auch hochrangige Politiker ins Visier geraten und Vertreter des Kanzleramtes wie Digitalisierungs-Ministerin Dorothee Bär betroffen sind, den Ausschlag für die außerordentliche Zusammenkunft des Gremiums gegeben haben. Allein die Auswahl der betroffenen Personen stärkt den Verdacht eines „Sturms im Wasserglas“. In Deutschland gibt es dringendere Krisen zu lösen. ++ (di/mgn/04.01.19 – 004)

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Nebulöse Flüchtlings-Numerik – Terroristen als Flüchtlinge getarnt

Bonn/Berlin, 20. Dezember 2015 (ADN). Über die präzisen Zahlen der Flüchtlinge und Asylsuchenden in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) herrscht in Regierungs- und Amtsstuben weitgehende Unkenntnis. Die nebulöse Flüchtlings-Numerik bestätigte sich im Verlauf einer Diskussion am Sonntag im Fernsehsender „Phoenix“, deren Hauptakteure Kanzleramtsminister Peter Altmaier und der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, waren. Während Altmaier behauptete, dass sich im Dezember dieses Jahres der tägliche Flüchtlingsstrom nach Deutschland im Vergleich zu Oktober mit täglich 8.000 bis 10.000 Menschen nun mehr als halbiert hat, äußerte sich Maaßen noch weniger konkret. Fassbare Zahlen vermochte er lediglich zu deutschen Anhängern des Islamischen Staates (IS) zu nennen. So seien von 760 nach Syrien und Irak gegangenen IS-Sympathisanten rund 260 wieder zurückgekommen. 120 seien in der arabischen Region ums Leben gekommen. In zwei Fällen habe sich erwiesen, dass im Zusammenhang mit den Pariser Attentaten IS-Terroristen sich als Flüchtlinge registrieren ließen und Fingerabdrücke lieferten.

In Syrien, Irak und Libyen haben IS-Anhänger in mehreren Städten Ämter und Behörden übernommen. Darüber berichtet die aktuelle Ausgabe der „Welt am Sonntag“. Die Information stamme von westlichen Geheimdiensten. Dabei seien Blanko-Pässe und vermutlich Maschinen zur Produktion von Ausweisdokumenten erbeutet worden. Damit werde reger Handel getrieben. Von den Sicherheitsbehörden werde befürchtet, dass Terroristen auf diese Weise als Flüchtlinge getarnt nach Europa gelangen. ++ (tr/mgn/20.12.15 – 345)

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