K + S streut „Fake News“ über Kali-Halden

Burgdorf/Celle/Kassel, 6. Januar 2019 (ADN). Der Düngemittelkonzern Kali und Salz (K + S) streut Falschinformationen. Diesen harten Vorwurf äußert der renommierte Kali-, Rohstoff-und Bergbauexperte Dr. Ralf Krupp aus dem niedersächsischen Burgdorf. In einem offenen Brief fordert er zu Jahresbeginn den Vorstandsvorsitzenden des Weltkonzerns Burkhard Lohr auf, die von leitenden Angestellten des Unternehmens gegenüber der Öffentlichkeit, den Stakeholdern und Entscheidungsträgern verbreiteten, völlig inakzeptablen „Fake News“ über den gegenwärtigen Zustand der Kali-Halden zu korrigieren und klarzustellen.  Brennende Aktualität habe eine solche Richtigstellung für den unmittelbar bevorstehenden, am Montag beginnenden mehrtägigen Erörterungstermin zur Abdeckung der Halde Wathlingen im Landkreis Celle. Nur so könne eine eventuell falsche Entscheidung der Planfeststellungsbehörde verhindert werden. ++ (ka/mgn/06.01.19 – 006)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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Thüringer Kali-Gipfel beriet über Salzlauge-Deponie in stillgelegten Bergwerken

Erfurt, 21. November 2016 (ADN). Thüringen will dem Kasseler Kali-Konzern K + S beim Bewältigen seiner Entsorgungsprobleme helfen. So soll das Einlagern von im Produktionsprozess anfallender Salzlauge in dem nordthüringischen Bergwerk Bischofferode geprüft werden. Das kündigte Ministerpräsident Bodo Ramelow am Montag in Erfurt beim Kali-Gipfeltreffen von Gewerkschaftern, Unternehmern und Wissenschaftlern an. Erste Tests seien bereits angelaufen. Außerdem werde er Kontakt mit Niedersachsen aufnehmen, um Möglichkeiten des Versenkens von Abwässern in der Grube Bergmannssegen Hugo zu untersuchen. Bereits genutzt wird die stillgelegte Grube Springen in Thüringen, um die Salzlauge loszuwerden. Die Werra als „natürliche“ Entsorgungsrinne steht nur begrenzt zur Verfügung, weil ein bestimmter Gehalt an schädlichen Chemikalien nicht überschritten werden darf. Zudem droht die Verseuchung des Grundwassers in der betreffenden hessisch-thüringischen Region. Jährlich fallen rund sieben Millionen Kubikmeter Salzlauge an. Zudem läuft Ende dieses Jahres eine Übergangserlaubnis des Regierungspräsidiums Kassel aus, die das Einlagern der Lauge auf hessischem Territorium gestattet hatte.

Aufgrund der Engpässe bei der Laugenbeseitigung hatte die Produktion in den Werken des Werra-Reviers in Hattorf (Hessen) und Unterbreizbach (Thüringen) bereits über mehrere Wochen gestockt. Kurzarbeit war die Folge. In den Gruben und Fabriken des Kali-Konzerns in dieser Region sind 4.400 Bergleute und andere Arbeitskräfte beschäftigt, davon kommen 40 Prozent aus Thüringen. ++ (uw/mgn/21.11.16 – 318)

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