Religion zum politischen Spielball instrumentalisiert

Leipzig, 26. März 2019 (ADN). „“Je erfolgreicher Rechtspopulisten in ganz Europa die christliche Religion in Anspruch nehmen, desto mehr können sich Parteien wie die AfD, FPÖ und SVP, der Rassemblement National, die Lega Nord, Fidesz oder die polnische PiS als die ‚wahren‘, im Zweifelsfall ‚einzigen‘ Verteidiger des christlichen Abendlandes inszenieren.“ Das stellte Dr. Alexander Yendell vom Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus und Demokratieforschung der Universität Leipzig in einem Interview fest, das von der Pressestelle der Hochschule am Dienstag veröffentlicht wurde. Während christliche Konservative die Fahne für die Demokratie und damit auch das Gebot der Religionsfreiheit hochhalten, wollten Rechtspopulisten im Grunde die Religionsfreiheit einschränken und damit vor allem die angebliche Unterwanderung durch den Islam unterbinden. Die Einschränkung der Religionsfreiheit sei natürlich mit den Grundsätzen der Demokratie nicht vereinbar.

Mit diesem Urteil bekräftigt der Gesellschaftswissenschaftler die These, dass Religion ein allseits beliebter politischen Spielball ist und gerne zu parteipolitischen Zwecken instrumentalisiert wird. Das bestätigen allein durch ihre Existenz und ihre seit Jahrzehnten übliche Praxis die Parteien mit dem Buchstaben „C“ in ihrem Namen. Die Christlich-Demokratische Union (CDU) und die Christlich-Soziale Union (CSU) tun das seit ihrer Gründung und halten das auch für selbstverständlich.  ++ (re/mgn/26.03.19 – 084)

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Wiederbelebungsversuch für Aramäisch

Wien/Tel-Aviv, 7. April 2018 (ADN). Ein israelischer Enthusiast des Aramäischen will die fast ausgestorbenen Sprache wiederbeleben. Wie die Wiener Zeitung „Der Standard“ diese Woche berichtet, unternimmt der Bewohner eines galiläischen Dorfes Schadi Challul den Versuch die Sprache Jesu Christi zu retten. Seine Muttersprache ist Arabisch. Er begann vor zehn Jahren Aramäisch zu lernen, weil er maronitischer Christ ist und somit Aramäer. das ist sein Argument, um sich der fast toten Sprache zu verschreiben. Man solle stolz sein, Nachfahre jener Christen zu sein, die Jesus gefolgt sind. Challul setzte durch, dass in der Volksschule im Dorf wieder Aramäisch angeboten wird. Als nächstes beabsichtigt er, ein Dorf in Galiläa zu errichten, in dem nur Aramäisch gesprochen wird.

Aramäisch ist eine semitische Sprache und entwickelte sich gegen Ende des Neubabylonischen Reiches. es wurde in der Gegend bis zum Jahr 200 n. Ch. gesprochen. Mit der islamischen Expansion bereitete sich Arabisch in der Region aus und verdrängte die anderen Sprachen. Dennoch ist Aramäisch, das zu den ältesten noch gesprochenen Sprachen gehört,  nicht ganz ausgestorben. In einigen kleinen abgelegenen christlichen und jüdischen Dörfern ist es noch in Gebrauch. In Syrien soll es noch drei Ortschaften geben, die Aramäisch sprechen. In Schweden lebt die größte Gemeinde Europas, in der Aramäisch gesprochen wird. Weltweit praktizieren einige Hunderttausend das Aramäische. ++ (li//mgn/07.04.18 – 097)

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Ungarn verteidigt Polen gegen „EU-Inquisition“ – „Soros-Plan“: Jedem Einwanderer 15.000 Euro

Baile Tusnad, 22. Juli 2017 (ADN). Ungarn will Polen gegen die „EU-Inqusition“ verteidigen. Das sagte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban am Sonnabend in Baile Tusnad dem Visegrad-Partnerland Polen in einer Rede auf der Sommerakademie von Verbänden der in Rumänien lebenden Ungarn zu. „Ungarn wird jedes rechtliche Mittel nutzen, um sich mit Polen solidarisch zu zeigen“, so der Regierungschef. EU-Kommisionsvizepräsident Frans Timmermans verhalte sich wie ein Großinquisitor, dessen Ziel eine Verurteilung Polens ist. Die EU-Kommission hat Polen ein Verfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrages angedroht. Danach ist ein Aussetzen der Stimmrechte eines EU-Mitgliedsstaates vorgesehen. Nach den Worten Orbans herrscht zwischen den Regierungen Polens und Ungarns seit langem Konsens darüber, dass beide Staaten innerhalb des Europäischen Rates niemals gegeneinander stimmen werden.

Der ungarische Ministerpräsident hält desweiteren die Solidaritätsforderung der EU in Flüchtlingsfragen für unverschämt.  Er wirft der EU und dem ungarisch-amerkanischen Milliardär George Soros vor, ein „neues vermischtes, muslimisches Europa“ anzustreben. Nach der Formulierung der ungarischen Nachrichtenagentur mti muss die EU ihre „Unabhängigkeit vom Reich“ des ungarisch-amerikanische Milliardärs Soros bewahren. Der Mafia von Soros und den Bürokraten in Brüssel sei ein Netzwerk entgegenzustellen. Der „Soros-Plan“ sehe vor, eine Million Einwanderer nach Europa zu bringen und jeden von ihnen mit 15.000 Euro auszustatten.

Fast regelmäßig tritt seit 25 Jahren jeden Sommer der jeweilige  Regierungschef Ungarns in der Sommerakademie der ungarischen Verbände im rumänischen Baile Tusnad auf. ++ (eu/mgn/22.07.17 – 204)

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Verfassungstreue von Flüchtlingen bleibt ungeprüft

Bonn, 21. August 2016 (ADN). Deutschland prüft nicht die Verfassungsfeindlichkeit von Flüchtenden. Das erklärte die Islamkritikertin und Menschenrechtsaktivistin Sabatina James am Sonntag in einem Interview mit dem Fernsehsender „Phoenix“. Die deutsche Politik habe es bisher versäumt, die Polizei damit zu beauftragen, die Treue zum Grunmdgesetz bei Flüchtlingen zu testen.

Das jüngste Buch der deutsch-pakistanischen Publizistin James mit dem Titel „Scharia in Deutschland – Wenn die Gesetze des Islam das Rercht brechen“ erscheint in wenigen Tagen am 1. September. ++ (mi/mgn/21.08.16 –  226)

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Merkels Einstellung nicht mit Grundgesetz kompatibel – Machtübernahme durch islamische Unterwanderung

Frankfurt am Main, 2. August 2016 (ADN). Der Islam ist längst auch in Deutschland zu einer sogar tödlichen Gefahr geworden. Das stellt der ehemalige Wirtschaftsredakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ), Klaus Peter Krause am Dienstag in einem Beitrag des Nachrichtenportals „eigentümlich frei“ fest. Es werde Zeit, dass sich Deutschland zur Wehr setzt. Islamische Unterwanderung durch offene Grenzen für Muslime laufe auf eine Machtübernahme hinaus. Das sei kein purer Zufall, sondern geschehe nicht ohne politische, auch geopolitische Hintergedanken. „Man kann das einen verborgenen Krieg nennen,“ so Krause. Wenn Merkel nicht von dem vor knapp einem Jahr geäußerten und vor vier Tagen wiederholten Satz „Wir schaffen das“ nicht abrücke, werde dem Aufnahme- der Ausnahmezustand folgen.

Das verbale Echo auf die brisante Lage bei den deutschen Bürgern überlässt der Autor des Beitrags dem inzwischen prominenten und promovierten Diplomchemiker Hans Penner, der die aufkommende Gefahr in fünf Punkten auflistet. Einer der gravierenden Tatbestände sei, dass die wichtigste und einflussreichste islamische Organisation OIC die UN-Charta der Menschenrechte, also die Grundlage des freiheitlichen Rechtsstaates, bekämpft. Bundeskanzlerin Angela Merkel bekunde mit ihrer Aussage auf der jüngsten Pressekonferenz eine politische Einstellung, die nicht mit dem Grundgesetz kompatibel ist.  ++ (pl/mgn/02.08.16 – 207)

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Religionskonflikte auf tausendjährigem Papier dokumentiert

Leipzig, 12. Januar 2016 (ADN). Ein aus tausendjährigem Papier bestehendes Buch präsentierte am Dienstag die Leipziger Universitätsbibliothek Pressevertretern. Die Handschrift hat einen langen Weg hinter sich, sagt Cornelius Berthold, der die Erforschung dieses wahrscheinlich ältesten ismailitischen Buches in den Mittelpunkt seiner Dissertation gestellt hat. Sie stamme aus dem Gebiet des heutigen Nordiran und zeuge davon, dass es noch vor dem Mongolensturm zwischen den damaligen islamischen Völkern erhebliche religöse Auseinandersetzungen gegeben habe. Solche Bücher wie diese unter dem Titel „Buch des Schmuckes“ rangierende Kostbarkeit seien seinerzeit in der Gelehrtenwelt gelesen worden und hätten die Grundlage für theologische Dispute gebildet. Daraus werde darüber hinaus ersichtlich, dass es schon damals erhebliche kriegerische Auseinandersetzungen innerhalb des Islam gegeben habe. Der auf den ersten Blick unparteiische Text zeige bei näherer Untersuchung, mit welchen Mitteln gegensätzliche pro-schiitische und ismailitische Ansichten vermittelt werden. Von den frühen Ismaeliten sei bekannt, dass ihre Agenten in persönlichen Gesprächen versuchten, Menschen für ihre eigene Ideen zu interessieren.

Über die Machtstrukturen in den damaligen islamisch geprägten Regionen berichtet Prof. Verena Klemm. In der Entstehungszeit des Buches habe es sehr verschiedene Auffassungen und Strömungen im Nahen Osten gegeben. Besondere Strahlkraft hätten das Kalifat Bagdad und das Gegen-Kalifat um Kairo gehabt. Diese beiden Machtblöcke seien – ähnlich wie in der Gegenwart – schon immer zerstritten gewesen. Heute gebe es noch rund 20 Millionen Ismaeliten, in deren Kulturkreis das Buch gehört. Sie leben global in der Diaspora, vor allem jedoch in Afghanistan, im Pamir (Tadshikistan), im Jemen und in Ostafrika. Inzwischen gebe es eine ismailitische Gemeinde in Kanada, das in der Gegenwart als der von diesem Volk auserwählte Fluchtpunkt angesehen wird. ++ (ku/mgn/12.01.16 – 012)

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Imam Karims Appell an das deutsche Volk – Kabuler Verhältnisse in Berlin-Neukölln

Baden-Baden, 16. November 2015 (ADN). „Deutschland zu lieben, heisst in diesen kritischen Zeiten, die Freiheit und die Selbstachtung zu lieben.“ Mit einem sehr persönlichen Text äußert sich der Fernsehjournalist und Filmregisseur Imam Karim im Nachrichtenportal http://www.statusquo-news.de mittels eines eindringlichen Appells an die Deutschen zur aktuellen Lage. „Sagt Merkel und der gesamten politischen Elite, dass Ihr entscheidet, wer zu Euch kommt und wer nicht, denn das ist Euer legitimes Selbstbestimmungsrecht als Volk,“ ermuntert der Deutsch-Libanese. 

„Vor Jahren besuchte ich Neukölln und erkannte den Staddteil nicht mehr. Ich dachte ich befinde mich in Kabul. Die arabischen linken Freunde von damals sind heute alte bärtige Männer. Sie haben noch einmal geheiratet, nach dem sie sich von ihren deutschen Frauen zuvor scheiden ließen. Ihre neuen Frauen sind junge Araberinnen, Cousinen von ihnen, die sie hierher holten. Alle sind fromme und gläubige Moslems geworden, die felsenfest übezeugt sind, Deutschland wird in naher Zukunft islamisch und die Christen oder Juden, die sich nicht zum Islam konvertiert werden wollen, müssten dann Kopfsteuer zahlen und sich damit abfinden, Menschen zweiter Klasse zu sein“, sagt der seit den 70er Jahren in Deutschland lebende und dort auch eingebürgerte Karim.

In einem weiteren Beitrag berichtet das von Christian Schmidt betriebene Nachrichtenportal über die Auffassung des Verfassungsrechtlers Prof. Rupert Scholz, nach der die von Angela Merkel praktizierte Politik der offenen Grenzen gegen mehrere Gesetze verstößt. Deshalb hält der ehemals langjährige CDU-Politiker und Ex-Verteidigungsminister eine Verfassungsklage für aussichtsreich. ++ (fl/mgn/16.11.15 – 311)

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