Zahl „demokratischer Unternehmen“ wächst

Zürich, 14. Januar 2016 (ADN). In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Firmen gewachsen, die ihre Mitarbeiter einbeziehen. Vor allem die jüngere Generation ist es gewohnt, mitzubestimmen. Wie die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) am Donnerstag in einem ganzseitigen Beitrag unter der Überschrift „Mitarbeiter wählen ihren Chef ab“ weiter berichtet, hat sich nicht nur im Internet eine eigentliche „Mitmachkultur“ etabliert. Partizipation gehöre zum Alltag. Zudem mischten Jungunternehmen mit flachen Hierarchien, die ihren Mitarbeitern viel Freiraum gewähren, verschiedene Märkte mit innovativen Ideen auf. Letztlich hänge vieles von der Ausgestaltung wie etwa der Regelung der Verantwortlichkeiten ab. Um das zu untermauern, werden Aussagen von Prof. Thomas Malone vom Massachusetts Institute of Technlogy (MTT) herangezogen. So könnten demokratische Organisationen intelligenter sein, wenn sie gut gemacht sind. Technologische Neuerungen hätten die Beteiligung vereinfacht. Dieser Wandel bietet nach Ansicht des Experten für kollektive Intelligenz erstmals in der Geschichte die Chance, gleichzeitig Skaleneffekte großer Organisationen und Vorteile der kleinen Unternehmen wie Freiheit, Motivation und Flexibilität zu erreichen. Damit sei das Beste aus beiden Welten kombinierbar.

In dem NZZ-Beitrag werden diverse Beispiele erläutert, wie Demokratie in Unternehmen realisiert wird. „Es beginnt beim Zuhören, geht über mehr Freiheiten bei der Ausübung der Tätigkeit bis zur Mitbestimmung von unternehmerischen Entscheiden und der Wahl von Vorgesetzten.“ ++ (wi/mgn/14.01.16 – 014)

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