BKA-Chef denkt über digitales Stalking nach

Mainz, 10. Juli 2019 (ADN). Die gegenwärtigen rechtsradikalen Aktivitäten  angesichts der Migrationswelle nach Deutschland haben deutliche Parallelen zu den neonazistischen Exzessen Anfang der 90er Jahre gegen die Flüchtlinge, die vom Balkan kamen und dem Jugoslawien-Krieg entrinnen wollten. Das sagte der ehemalige Neonazi und Produzent von Rechtsrock-Musik Philip Schlaffer am Mittwochabend im Zweien Deutschen Fernsehen (ZDF) in einer Sendung zum Kampf gegen den Rechtsextremismus.

Der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, äußerte die Auffassung, dass Hass-Kriminalität im Internet anders bewertet werden muss. Derzeit sei das kein Straftatbestand. Es sei darüber nachzudenken, das als digitales Stalking einzustufen. ++ (rr/mgn/10.07.19 – 194)

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