Zu viele Menschen in Matrix sozialer Medien gefangen

Köln, 13. November 2017 (ADN). Soziale Netzwerke machen das Leben kontrollierbarer und sehr viel ärmer, weil der reale Kontakt fehlt. Diese Auffassung vertritt  der Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler Max Otte am Montag in dem von ihm herausgegebenen Medium „Privatinvestor“. Er sei nach wie vor davon überzeugt, dass die großen amerikanischen Technologieunternehmen eng mit NSA & Co zusammenarbeiten. Sein eigenes Facrbook-Experiment habe er vor einigen Monaten bereits wieder beendet. Für ihn gebe es diese Matrix der Medien. Sein Versuch, die Matrix auf Facebook punktuell zu durchbrechen, sei sehr unterschiedlich aufgenommen worden. Erwartungsgemäß sei alles dabei gewesen, von starker Zustimmung bis zu Ablehnung. Es seien zu viele Menschen in dieser Matrix gefangen. Wie sie Funktioniere habe der Journalist Markus Gärtner in seinem  Buch mit dem leider etwas reißerischen Titel „Lügenpresse – Wie uns die Massenmedien durch Fälschen, Verdrehen und Verschweigen manuipulieren“ ausgiebig beschrieben. Sehr treffend habe auch der Psychologe und Psychotherapeut Hans-Joachim Maaz die Rolle von Facebook und Co. charakterisiert.

Die Sozialen Medien verändern nach den Worten von Otte nicht nur gesellschaftliche Strukturen, sondern ebenso die Produktivität und vor allem auch das Denken der Menschen. ++ (me/mgn/13.11.17 – 318)

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