Münkler: Politisches Denken in Thüringen unterentwickelt

Berlin, 7. Februar 2020 (ADN). Die politische Krise in Thüringen hat mit der DDR-Vergangenheit dieses Bundesland zu tun. Das sagte der Politikwissenschaftler und Historiker Prof. Herfried Münkler am Freitag im Deutschlandfunk. Es sei dort problematisch, geeignetes politisches Personal zu finden; also Abgeordnete zu bekommen, die eine wirkliche Vorstellung von Demokratie und deren Problemen in der deutschen Geschichte sowie im Umgang mit der Weimarer Republik haben. „Die scheinen unterentwickelt zu sein“, bewertete Münkler die Fähigkeiten zum politischen Denken. In Erfurt habe es ein Zusammenspiel zwischen von Skrupellosigkeit und handwerklicher Unfähigkeit gegeben.

Münkler übersieht offensichtlich, dass das politische Führungspersonal in Thüringen zu großen Teilen aus Westdeutschland importiert worden ist. Es weht ein Hauch von Verunglimpfung gegenüber den Ostdeutschen.  ++ (tr/mgn/07.02.20 – 038)

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