Fahrrad dominiert künftig urbane Mobilität

Stuttgart, 20. April 2018 (ADN). Das neue Magazin „Karl“ stimmt auf das Fahrrad als dominierendes Verkehrtsmittel im städtischen Verkehr ein. Das ausgerechnet im Stuttgarter Verlag Motor Presse vier Mal pro Jahr erscheinende Printmedium lässt keinen Zweifel, dass dem in erster Linie mit Muskelkraft  betriebenen Fahrzeug die Zukunft in den Städten gehört. Natürlich umfasst die künftige Fahrradwelt des städtischen Nahverkehrs auch andere Antriebsarten, beispielsweise per Elektromotor oder mit Solarkraft.

Es bleibt nicht bei der Fortbewegung von Personen zur Arbeit, im Dienst oder in der Freizeit auf zwei Rädern. Das neue Medium eröfnnet auch Kenntnisse, wie Lasten verschiedener Art mit dem Fahrrad von A nach B transportiert werden können. Und vor allem: die Zeitschrift „Karl“, die ihren Namen dem Erfinder des Zweirads Karl von Drais verdankt, soll eine neue Mobilitätswelle zum Modetrend adeln. Mit einer Auflage von 130.000 Exemplaren ist das ein sehr ambitioniertes Ziel. Ob es erreicht wird, darüber kann nur spekuliert werden. Denn die etablierte Konkurrenz ist gewaltig. Zahllose bereits etablierte Fahrrad-Publikationen könnten „Karl“ den Garaus machen. ++ (mo/mgn/20.04.18 – 110)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn–nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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Deutschlands Elektromobilität steht Kopf: 2,7 Millionen E-Fahrräder und 25.000 Elektroautos

Dessau, 11. Dezember 2015 (ADN). „Seit mehr als acht Jahren verzeichnet das E-Fahrrad einen stetigen Zuwachs“. Diese bemerkenswerte Feststellung ist in der Ausgabe 2015 der gerade vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichten Broschüre „Umwelt, Haushalte und Konsum – Daten zur Umwelt“ getroffen worden. Mehr als jedes zehnte verkaufte Fahrrad 2014 sei eines mit Elektromotor. Mittlerweile gebe es in Deutschlands Haushalten 2,7 Millionen Fahrräder mit Elektroantrieb. Gegenwärtig existierten am Markt 1.500 Elektro-Rad-Modelle bzw. -Typen, die von mehr als 70 Herstellerbetrieben produziert werden.  Die Publikation macht auf die rasante Entwicklung der Verkaufszahlen aufmerksam. Wurden im Jahr 2007 etwa 70.000 elektrisch betriebene Fahrräder abgesetzt, war es im Jahr 2011 mit 310.000 Stück mehr als das Vierfache.  Im Jahr 2014 verzeichnete die Verkaufsstatistik mit 480.000 verkauften E-Velos einen erneuten Rekord.

Dagegen befindet sich die Elektromobilität im Automobilbereich in einem tiefen Jammertal – und das trotz politischer Unterstützungsparolen, großen Subventionskaskaden und einem im Jahr 2011 mit viel Getöse präsentierten „Regierungsprogramms Elektroautomobilität“. Am Ende des Textes heißt es: „Vor 125 Jahren wurde das Automobil in Deutschland erfunden .“ Nun solle das Regierungsprogramm dem Auto ganz nach vorn helfen. Ziel ist, dass bis zum Jahr 2020 rund eine Million Elektro-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sind. Für Ende 2014 wurden etwa 100.000 verkaufte Elektroautos prognostiziert. Tatsächlich war es jedoch nur ein Viertel – also rund 25.000 Elektroautomobile. ++ (el/mgn/11.12.15 336)

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