Bürgermodell aus Belgien stiftet zum Aufbau von Energie-Demokratie an

Berlin, 14. Februar 2017 (ADN). „Wir wollen eine Energie-Demokratie aufbauen“. Das erklärte der Präsident des Verbandes der Europäischen Energiegenossenschaften (REScoop), Dirk Vansintjan, am Dienstag in Berlin. Nach den Worten des Belgiers gibt es inzwischen 3.000 Energiegemeinschaften in Europa. Allein seine Föderation repräsentiere davon 1.250 Gemeinschaften in zwölf europäischen Staaten. Darin seien 650.000 Bürger aktiv. So würden zudem 1.100 Arbeitsplätze gesichert, Gesamtinvestitionen im Umfang von zwei Millirden Euro reaklisiert und ein Gigawatt Energie produziert. Das Konzept bestehe darin, das die Mitglieder als Bürger die Elektrizität selbst herstellen, die sie auch serlbst verbraquchen. Ein solches Konzept entzieht den großen Energieunternehmen und Konzernen die Möglichkeit, den kleinen Konsumenten unangemessene Energiepreise zu diktieren und aufzuzwingen.

Vansintjan bedauerte, dass es solche Bündnisse in Osteuropa noch gar nicht gibt. Seine Organisation bemühe sich darum, diesen Zustand zu ändern und auch Bewohner aus den Mittel- und osteuropäischen Ländern mit diesem wirtschaftsdemokratischen Energiemodell vertraut zu machen. ++ (en/mgn/14.02.17 – 043)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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Blackrock verwaltet mit 4,5 Billionen Dollar mehr als Deutschlands Bruttosozialprodukt

Los Angeles, 30. Januar 2016 (ADN). Vielleicht brauchen wir erst 25 Pleiten, einen Fall der Ölpreise auf 22 Dollar und einen weiteren Einbruch um weitere zehn Prozent an den Märkten, bevor sich die Lage stabilisieren kann. Das erklärte der Chef der weltgrößten Fondsgesellschaft Blackrock, Larry Fink, in einem am Wochenende im „Handelsblatt“ publizierten Interview. Die Welt befände sich in einer Umbruchphase. Milliarden Menschen profitierten von den gefallenen Energiepreisen. Andererseits litten Hunderte von Unternehmen unter dem massiven Preisverfall, ihre Erlöse brechen ein, Kurse und Bewertungen fallen. Gleichzeitig gebe es Sorgen um China, die in zehn Jahren das durchziehen wollen, was wir in 50 Jahren versucht haben hinzubekommen – nämlich den Umbau der Wirtschaft von einer exportgetriebenen Ökonomie hin zu einer auf das Inland konzentrierten Dienstleistungsgesellschaft. „Krisen tauchen nicht auf, wenn wir die Gefahren kennen. Es ist wie bei einem Eisberg. Gefährlich ist, was unter der Wasserlinie liegt und nicht zu erkennen ist – wie das bei China der Fall ist,“ befürchtet Fink, der als graue Eminenz in der Finanzwelt gilt und großen Einfluss auf Politik und Wirtschaft haben soll.

Blackrock wurde 1988 als Teil der Beteiligungsgesellschaft Blackstone gegründet und spaltete sich nach zehn Jahren ab. Durch den Kauf des Fondsgeschäfts von Merill Lynch und der börsennotierten Fonds der britischen Barclays-Bank wurde Blackrock zum Giganten. Die Gesellschaft verwaltet Vermögen in Höhe von 4,5 Billionen Dollar. Das ist mehr als das deutsche Bruttosozialprodukt. ++ (fi/mgn/30.01.16 – 030)

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