Unabhängiger, parteiloser Bundestagswahlkandidat aus Leipzig mit erster eigener Wahlveranstaltung

Leipzig, 17. August 2017 (ADN). Währenddessen Siemens in Chemnitz eine technische Innovation für einen bestens geeigneten Elektromotor für die deutsche Autoindustrie serienreif entwickelte, dokterten die Automobilkonzerne Porsche und VW an Eigenentwicklungen herum, die modernen Ansprüchen nicht genügten. Allein schon deren Volumina waren um ein mehrfaches größer als der ebenso leistungsfähige, aber als Miniformat einzustufende höchstmoderne elektrische Antrieb von Siemens. Dennoch ging beim Elektrokonzern kein einziger Auftrag ein. Dieses Beispiel schilderte der unabhängige und parteilose Bundestagswahlkandidat aus Leipzig, Frank Roeder, am Donnerstagabend in Leipzig bei seiner ersten Wahlveranstaltung. Solche Widersinnigkeiten könne sich Deutschland nicht mehr leisten. Ansonsten übernehme China auch auf diesem Gebiet noch die Regie und die globale Regentschaft. Der Münchner Konzern hatte im Jahr 2012 entschieden, in seinen Betriebsstätten Chemnitz und Erlangen ein leistungsfähiges Elektromobilitätskonzept in Gang zu setzen. Die Entstehung des neuen Elektromotors nahm nur neun Monate in Anspruch. Nach den enttäuschenden Reaktionen aus der deutschen Automobilbranche trennte sich der Konzern von den Unternehmensteilen, die der Elektromobilität entscheidende Impulse hätten geben können. Roeder war als ingenieurtechnischer Mitarbeiter selbst von den Vorgängen betroffen und zum Nichtstun verurteilt. Das habe ihn dazu gebracht, sich während des Zwangsurlaubs intensiv mit der bevorstehenden Bundestagswahl zu beschäftigen und letztlich zur Kandidatur bewogen. Er recherchierte sehr tiefgründig das bundesdeutschen Wahlsystem und legte gravierende Schwachstellen bloß. ++ (bt/mgn/17-08.17 – 230)

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Deutschlands Elektromobilität steht Kopf: 2,7 Millionen E-Fahrräder und 25.000 Elektroautos

Dessau, 11. Dezember 2015 (ADN). „Seit mehr als acht Jahren verzeichnet das E-Fahrrad einen stetigen Zuwachs“. Diese bemerkenswerte Feststellung ist in der Ausgabe 2015 der gerade vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichten Broschüre „Umwelt, Haushalte und Konsum – Daten zur Umwelt“ getroffen worden. Mehr als jedes zehnte verkaufte Fahrrad 2014 sei eines mit Elektromotor. Mittlerweile gebe es in Deutschlands Haushalten 2,7 Millionen Fahrräder mit Elektroantrieb. Gegenwärtig existierten am Markt 1.500 Elektro-Rad-Modelle bzw. -Typen, die von mehr als 70 Herstellerbetrieben produziert werden.  Die Publikation macht auf die rasante Entwicklung der Verkaufszahlen aufmerksam. Wurden im Jahr 2007 etwa 70.000 elektrisch betriebene Fahrräder abgesetzt, war es im Jahr 2011 mit 310.000 Stück mehr als das Vierfache.  Im Jahr 2014 verzeichnete die Verkaufsstatistik mit 480.000 verkauften E-Velos einen erneuten Rekord.

Dagegen befindet sich die Elektromobilität im Automobilbereich in einem tiefen Jammertal – und das trotz politischer Unterstützungsparolen, großen Subventionskaskaden und einem im Jahr 2011 mit viel Getöse präsentierten „Regierungsprogramms Elektroautomobilität“. Am Ende des Textes heißt es: „Vor 125 Jahren wurde das Automobil in Deutschland erfunden .“ Nun solle das Regierungsprogramm dem Auto ganz nach vorn helfen. Ziel ist, dass bis zum Jahr 2020 rund eine Million Elektro-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sind. Für Ende 2014 wurden etwa 100.000 verkaufte Elektroautos prognostiziert. Tatsächlich war es jedoch nur ein Viertel – also rund 25.000 Elektroautomobile. ++ (el/mgn/11.12.15 336)

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