Zahl kostenloser Stromanschlüsse verfünffacht – Alle indischen Dörfer mit Elektrizität

Neu Delhi, 1. Mai 2018 (ADN). Sämtliche 600.000 Dörfer Indiens sind nun innerhalb des staatlichen Programms „Strom für alle“ an das Elektrizitätsnetz angeschlossen. Das teilt die indische Zeitung „Business Standard“ am Dienstag mit. Nach den Worten von Ministerpräsident Narendra Modi ist damit die erste Stufe des Konzepts abgeschlossen und die hundertprozentige Elektrifizierung auf dem Lande erreicht. In der letzten Runde seien die meisten der bis dahin noch nicht mit dem Stromnetz verbundenen Dörfer in den Bundesstaaten Odisha (3.474), Assam (2.892), Bihar (2.747) und Jharkhand (2.525) an die Elektrizitätsversorgung angeschlossen worden. Aufgrund unüberwindlicher Schwierigkeiten erhielten 2.762 Dörfer dezentrale und netzunabhängige Elektroversorgungsysteme.

Gewerkschaftsminister RK Singh ergänzte auf einer Pressekonferenz mit weiteren interessanten Detailinformationen. So habe sich die Anzahl der kostenlosen Stromanschlüsse für besonders bedürftige und prekäre Haushalte im Zeitraum 2017/18 verfünffacht. Die Ausgaben für die ländliche Elektrifizierung hatten sich mit 248,9 Milliarden Rupien im Zeitraum 2017/18 im Vergleich zu 2014/15 (108,7 Milliarden Rupien) mehr als verdoppelt. ++ (da/mgn/01.05.18 – 121)

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Elektrifizierung auf Schwedisch – Energie für Garten-Maschinenpark aus der Steckdose

Stockholm/Berlin, 30. August 2017 (ADN). Schweden elektrifiziert den Gartenmaschinenpark auf leisen Sohlen. Ohne das Getöse, mit der in Deutschland die Elektromobilität auf zahlreichen politischen Bühnen herbeigeschrien wird, erobern sich die Nordeuropäer mit ihrem Spitzenunternehmen Husqvarna die Herzen der Gärtner, Laubenpieper, Forstleute und Kleinbauern still und leise. Wie  geräuschlos und doch wirkungsvoll diese Erstürmung des deutschen Marktes vonstatten geht, demonstriert der Akku-Experte des schwedischen Konzerns, Andreas Weber, am Mittwoch auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin. Kurz, knapp und prägnant stellt er überzeugend die Vorteile und Qualitäten der von Kraftstoff auf Elektroenergie umgestellten Gartentechnik-Palette dar. Sie reicht von der Heckenschere über die Kettensäge bis zur Mähmaschine. Weber demonstriert  anhand von Vergleichszahlen unschlagbare Vorzüge der elektrisch betriebenen Motoren gegenüber den Benzinantrieben. So kostet die Akkuladung einer Heckenschere mit 0,06 Euro gegenüber 2,45 Euro für eine Tankfüllung benzingetriebener Aggregate bei gleicher Leistung ein Vielfaches weniger. Bei 600 Ladungen ergibt sich ein Kostenvorsprung für die Akku-Geräte gegenüber Benzinmotoren von 1.276 Euro. Als günstig beim Geräteeinsatz erweisen sich zudem das geringere Eigengewicht, der niedrige Geräuschpegel und die Emissionslosigkeit. ++ (wi/mgn/mgn/30.08.17 – 243)

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