70 deutsche Städte unter Mafia-Einfluss

Reggio di Calabria, 17. März 2020 (ADN). In Deutschland stehen 70 Städte unter dem Einfluss italienischer Mafia-Organisationen. Allein die ‚Ndrangheta setze jährlich 50 Milliarden Euro um. Details werden in einem Features des Deutschlandfunk am Dienstagabend ausgeführt. Die großen süditalienischen Mafia-Clans seien seit den 50er Jahren in den Städten Westdeutschlands präsent. Aber seit dem Fall der Berliner Mauer überschwemme die ‚Nrangheta aus Kalabrien Städte und Gemeinden von Kempten bis Erfurt, von Duisburg bis Dresden mit ihren Milliarden-Gewinnen vor allem aus Drogenhandel, Geldwäsche, Korruption, Steuerbetrug, Fälschungen, Unterschlagungen, Erpressung und Einschüchterung. Das kriminelle Potential der ‚Ndrangheta sei unerschöpflich. ++ (mf/mgn/17.03.20 – 076)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

Europaweit wird gegen 5.000 kriminelle Banden ermittelt

Düsseldorf, 2. Oktober (ADN). Das in Düsseldorf herausgegebene „Handelsblatt“ macht am Montag mit einer doppelseitigen Grafik auf das Treiben der organisierten Kriminalität aufmerksam. Europaweit werde gegenwärtig gegen mehr als 5.000 kriminelle Banden ermittelt. Dabei dominiere das Drogengeschäft. Darauf entfallen in Deutschland, wo Nordrhein-Westfalen und Bayern als Hochburgen gelten, 36, 3 Prozent. Es folgen Eigentumsdelikte mit 17,4 Prozent sowie Steuer- und Zolldelikte mit 10,1 Prozent. Die Raubzüge in der Kategorie Wirtschaftskriminalität sind für die Täter am lukrativsten und für die Opfer am schädlichsten. Schon Einzelfälle können einen Millionenschaden verursachen. Der Gesamtschaden in Sachen Wirtschaftskriminaltät belief sich im vergangenen Jahr auf eine Milliarden Euro.

Geordnet nach der Staatsangehörigkeit sind ein Drittel der Täter Deutsche. Dann folgen Türken mit zehn Prozent und Polen mit sechs Prozent. Jeweils drei Prozent entfallen auf Italiener, Litauer, Russen, Rumänen, Albaner und Serben.- „Auf Raubzug“ sind typischerweise Banden mit klaren Hierarchien und internationalen Verbindungen. ++ (ok/mgn/02.10.27 – 276)

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Schweden richtet Agentur gegen Rassismus ein

Stockholm, 27. März 2016 (ADN). Eine neue schwedische Agentur gegen Rassentrennung soll entstehen. Das meldet der TV-Nachrichtenkanal Russia Today (RT) am Montag aus Stockholm. Nach den Worten des Ministerpräsidenten sei damit beabsichtigt, ein Ende von Schießereien, Autobränden und Drogenhandel zu erreichen. Als Vorbild diene Asien, speziell Singapour. Als besonders empfindlich gelten in dem skandinavischen Land die sozialen Brennpunkte in Großstädten.

Behördenchef soll der derzeitige Leiter der schwedischen Mieterunion werden. Er habe einer Pressemitteilung des schwedischen Ministers für politische Koordination das nötige Wissen über Kommunen und politik, verstehe die Beziehung zwischen national und regional. Das Programm, das bis 2025 läuft, hat als Schwerpunkte die Bereiche Kriminalität, Langzeitarbeitslosigkeit, Schulen, soziale Sicherheit und Wohnraumbewirtschaftung. ++ (so/mgn/27.03.17 – 086)

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