Bericht der Zukunftskomission Landwirtschaft in Sichtweite

Berlin, 17. März 2021 (ADN). Die im Juli 2020 gebildete Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) legt noch vor diesem Sommer ihren Abschlussbericht vor. Das teilte ihr Vorsitzender, Peter Strohschneider, am Dienstag nach einer Sitzung des Gremiums in einer Journalistenrunde mit, an der sich letztlich 1.300 Interessenten beteiligten.

In der ZKL, die ihre Existenz den Bauernprotesten im Jahr 2019 vor dem Brandenburger Tor in Berlin verdankt, beraten 40 Verbände und Organisationen der Landwirtschaft und des Umweltschutzes nach Machart des Runden Tisches über lang- und kurzfristige Perspektiven der deutschen Agrarwirtschaft. Der von der Bundesregierung berufene Vorsitzende Strohschneider markiert seine Tätigkeit als die eines Domteurs. Zuvor hatte er über zwei Amtszeiten hinweg die Funktion des Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) inne. ++ (lw/mgn/17.03.21 – 072)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@wordpress.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

Forschungsprojekt zu sozialen und religiösen Idenditäten

Leipzig, 23. Februar 2018 (ADN). Die Universitäten Leipzig, Göttingen und Luzern haben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Schweizerischen Nationalfonds knapp 1,2 Millionen Euro zugesprochen bekommen, um „Soziale Gruppen und religiöse Identitäten in ziviler Gesellschaft “ zu erforschen. Das Verbundprojekt hat dazu für drei Jahre die Förderzusage erhalten, teilt die Universität Leipzig am Freitag mit. Ziel ist, auf der Grundlage breiter empirischer Erhebungen die Zusammenhänge von gesellschaftlichen Vorstellungen sozial erwünschter Religion und bewussten Anpassungen von Immigrantengruppen an solche Vorstellungen zu analysieren. Damit wollen die Forscher Potentiale identitäts- und wertgeleiteter gesellschaftlicher Integration in der Gegenwart bestimmen.

Der an dem Vorhaben beteiligte Leipziger Theologieprofessor Gert Pickel plant dazu eine Bevölkerungsumfrage in Deutschland. Dabei sollen Selbst- und Fremdzuschreibungen sozialer und religiöser Identitäten erfasst werden. Auf dieser Basis wollen die Wissenschaftler den Einfluss dieser Identitäten auf Integrations- und Konfliktpotentiale in Deutschland und in der Schweiz analysieren. Es kommt ein neu entwickeltes Instrument für standardisierte Befragungen zum Einsatz, das die Erfassung von multiplen Identitäten auf repräsentativer Basis und im Gesamtgesellschaftsvergleich erlaubt. Ein Untersuchungsgegenstand ist auch die Frage, ob die Ostdeutschen hinsichtlich der Identität anders als die Westdeutschen oder die Westschweizer sind. ++ (id/mgn/23.02.18 – 054)

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