Sieben Prozent weniger Wachstum durch Westmigration von 20 Millionen Osteuropäern

Wien, 4. Dezember 2018 (ADN). Die Weltbank hat im Jahr 2012 festgestellt, dass 20 Millionen Osteuropäer ihre Heimat Richtung Westen verlassen haben. Sie hat später sogar festgestellt, dass dieser Aderlass an Massenmigranten ein Wachstumshindernis der osteuropäischen Länder in Höhe von ungefähr sieben Prozent des jeweiligen Bruttoinlandprodukts (BIP) im Durchschnitt bewirkt hat. Darüber informiert der österreichische Wirtschafts- und Sozialhistoriker Hannes Hofbauer in einem Interview mit der schweizerischen Wochenzeitung „Zeit-Fragen“, das in deren jüngster Ausgabe veröffentlicht ist. Der Internationale Währungsfonds habe dann aber nicht daraus die Konsequenz gezogen, dass das ein Fehler sei, sondern den Osteuropäern empfohlen, Migranten aus noch weiter östlich liegenden und ärmeren Staaten wie Ukraine, Albanien oder Weißrussland aufzunehmen.

Hofbauer äußerte sich dezidiert zu der nicht unabsichtlichen Vermischung von Asyl und Migrationsdefinition. „Die Europäische Union hat spätestens mit diesem Zuzug, der durch die Merkel-Äusserung des Willkommensgrusses vielleicht nicht ausgelöst, aber doch iregendwie befeuert worden ist, die Asylschiene für Migranten geöffnet, obwohl von Anfang an klar war, dass die Genfer Konvention für Kriegsflüchtlinge nicht zuständig ist. Die Genfer Konvention soll rassisch, politisch oder religiös Verfolgte schützen, die aus Krisen- und Kriegsgebieten flüchten. Trotzdem hat die Europäische Union – und vor allem Deutschland – so getan, als ob diese Menschen asylberechtigt wären.“ Im Nachgang habe man erst gesehen, dass mittlerweile schon die Hälfte oder sogar mehr als die Hälfte der Menschen, die in Deutschland Asyl suchen, ein abschlägigen Asylbescheid erhalten haben. In Österreich seien es sogar 70 Prozent.  ++ (mi/mgn/04.12.18 – 318)

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Griechenland ab sofort ohne Finanzhilfen

Athen, 20. August 2018 (ADN). Griechenland muss seit Montag ohne internationale Hilfen auskommen. Das Mittelmeer-Land hat seit dem Jahr 2010 Darlehen der Euro-Staaten und des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von 274 Milliarden Euro erhalten. Als Gegenleistung hatte die Regierung Reformen umzusetzen. Der Berg der Schulden, deren Tilgung erst im Jahr 2032 anläuft, beträgt 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. ++ (fi/mgn/20.08.18 – 212)

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Berlin von mehrfachem Bevölkerungsaustausch geplagt

Berlin, 15. Januar 2018 (ADN). Das britische Wirtschaftsmagazin „economist“ hält der Metropole Berlin den Spiegel vor und untersucht mit kritischen Blick die grundlegenden Mangelerscheinungen der deutschen Hauptstadt. Die Montagausgabe der „Berliner Zeitung“ setzt sich mit den Betrachtungen der in London erscheinenden Publikation intensiv auseinander. Ausgangsfrage ist, warum Berlin so dysfunktional ist. Als bedenkliches Symptom der Funktionsstörung wird diagnostiziert, dass Berlin Deutschland ärmer macht.  Ohne die Hauptstadt läge das Bruttoinlandprodukt pro Person um 0,2 Prozent höher. Unvorstellbar sei das für die Franzosen, denn ohne Paris wäre das Land um 14,8 Prozent ärmer. Im Falle Londons, würde Großbritannien ohne seine Hauptstadt 11,1 Prozent ärmer dran sein. Aus dieser Sicht erweise sich Berlin unter sämtlichen europäischen Kapitalen als einzigartig in seiner wirtschaftlichen Schwäche. Als einen Hauptgrund dafür sieht das britische Blatt die zahlreichen historischen Brüche. In Verbindung damit stehe der mehrfache Bevölkerungsaustausch in der Berliner Geschichte. ++ (df/mgn/15.01.18 – 015)

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Wert des Waldes kaum zu überschätzen – Alte Fehler werden wiederholt

München, 30. August 2016 (ADN). Jüngste Untersuchungen bemessen den Wert der von Wäldern erbrachten Leistungen auf 16, 2 Billionen Dollar im Jahr, den der Feuchtgebiete auf 26,4 Billionen Dollar. Diese Zahlen nennt Christian Friis Bach, Exekutivdirektor der UN-Wirtschaftskommimission für Europa in einem Beitrag der „Süddeutschen Zeitung“ am Dienstag. Zusammen sei dies mehr als die Hälfte des weltweiten Bruttoinlandsprodukts. Dass dies vor allem auf den Wert der großen Holz-Ressourcen zurückgeht, sei ein Irrtum. Vielmehr entspringen die gewaltigen Wertumfänge den Ökosystem-Dienstleistungen der Wälder. Der wertvollste Service der Ökosysteme des Waldes sei die Erneuerung der Süßwasserreserven.  Der Waldboden diene als natürliche Filteranlage für Wasser und zusammen mit der Vegetation als Speicher. „Gesunde Waldökosysteme und Feuchtgebiete sind von wesentlicher Bedeutung für die Grundwasserbildung“, so Bach. Der Nachhaltigkeitspolitiker weist darauf hin, dass in vielen Regionen der Welt einstige Fehler wiederholt und Ökosysteme weiterhin ohne Rücksicht auf langfristige Folgen zerstört und erschöpft werden. ++ (wl/mgn/30.08.16 – 235)

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Moldawiens korrupte Regierung verletzt Verfassung

Berlin/Chisinau, 28. Januar 2016 (ADN). Tausende moldawische Bürge demonstrieren ständig auf dem Stefan-Cel-Mare-Platz der Hauptstadt Chisinau. Die Polizei geht brutal gegen die Proteste vor. Die Menschen Moldawiens wollen, dass die korrupte Oligarchen-Regierung des Staates zurücktritt. Angesichts dessen fordert Ulrich Gellermann am Donnerstag in seinem Nachrichtenportal „Rationalgalerie“ den deutschen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zum Handeln auf. Wie einst auf dem Kiewer Maidan solle er dorthin eilen. Damals habe Steinmeier gemeinsam mit anderen EU-Außenministern und gestützt auf die USA den Demonstraten zum Sieg verholfen. Doch nach Chisinau reise er nicht – vielleicht weil es keinen bewaffneten Rechten Sektor gibt.

Jedoch gibt es gute Gründe für die Ablösung der moldawischen Regierung, die von der Bürgerinitiative „Würde und Wahrheit“ gefordert wird. Auch deutsche Medien schenken diesen Vorgängen kaum Beachtung, so Gellermann. Trotzdem die moldawische Verfassung, die in ihrem Artikel 11 für das Land Neutralität fordert, verletzt wird. Dennoch wurde ein Assoziierungsabkommen mit der EU geschlossen und damit indirekt mit der NATO. Sogar Militärmanöver der NATO-Staaten USA, Rumänien und Polen fanden gemeinsam mit moldawischen und georgischen Truppen an der ukrainischen Grenze statt.

Mit dem Verfassungsbruch geht nach der Auffassung von Gellermann Regierungskriminalität folgendes einher: „Insgesamt 1,3 Milliarden Dollar sind in der Regierungszeit der pro-europäischen Oligarchen ‚verschwunden‘. Auch deshalb skandieren die Protestierenden ‚Wir wollen unser Land zurück!‘ Denn bei einem Brutto-Inlandsprodukt von etwa sechs Milliarden sind die geklauten 1,3 Milliarden tatsächlich so viel Geld, wie wenn das ganze Land gestohlen worden wäre.“  ++ (bl/mgn/28.01.16 – 028)

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