Kurzes VW-Gastspiel des Vorstands für „Integration und Recht“

Stuttgart, 27. Januar 2017 (ADN). Der seit 1. Januar vorigen Jahres beim Volkswagen-Konzern amtierende Amt Vorstand für „Integration und Recht“ hat seine Position bereits wieder aufgegeben. Wie die „Stattgarter Zeitung“ am Freitag weiter mitteilte, hatte die Konzernleitung der ehemaligen Bundesverfassungsrichterin Chrstine Hohmann-Dennhardt, nur ein  „begrenztes Spiefeld“ für ihren Wirkungskreis mit dem hehren Namen zugestanden und sie von Vorneherein in eine Nebenrolle gedrängt. Offensichtlich sollte die prominente Juristin, die zuvor bei der Daimler-Benz AG eine ähnlich komplizierte Aufgabe hatte, nur als schöne Fassade für einen nicht vorhandenden Aufklärungswillen in der immer widerwärtiger werdenden Dieselabgas-Betrugsaffäre dienen.

„Hohmann-Dennhardt hatte es sich auch zur Aufgabe gemacht, den Gründen auf die Spur zu kommen, weshalb es überhaupt zu dem gigantischen Betrug hatte kommen können“, schreibt die Zeitung. Offensichtlich habe ihr der Rückhalt in der Geschäftsspitze gefehlt, um die von ihr gestellten Fragen tiefgründig zu beantworten. Zu diesen Fragen gehörten diese: Wie kam es dazu, die Software zu installieren und das so lange laufen zu lassen ? Warum ist das nicht früher ans Tageslicht gekommen ? Welche Rolle spielte die Angst, bei einem Problem nicht weiterzukommen ? Welchen Beitrag haben die Belonungssysteme geleistet ? Wie ist das Verhältnis von Führungskräften und Mitarbeitern ? Vor solchen Fragen wich offensichtlich ein Teil der Spitzenriege des Automobilunternehmens zurück, wie „der Teufel vor dem Weihwasser“. ++ (kr/mgn/27.01.17 – 027)

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