John Redwood: Ab 29. März sind wir endlich ein freies und unabhängiges Land

London, 25. Januar 2019 (ADN). „Das Parlament hat zweimal sehr weise gesetzgeberisch entschieden: einmal mit dem Parlamentsbeschluss, der EU mitzuteilen, dass wir die EU am 29. März 2019 verlassen werden, indem wir den Brief zu Artikel 50 des Vertrages verschickt haben.  Und es hat das EU-Rückzugsgesetz beschlossen. Damit wird der Inhalt des Artikel-50-Briefes in unser nationales Recht bestätigt: vom 29. März 2019 an hat die EU in unserrer Gesetzgebung keinerlei Macht mehr über das Vereinigte Königreich. Wir werden endlich ein freies und unabhängiges Land sein.“ Das erklärte der konservative britische Parlamentabgeordnetete John Redwood am Freitagmorgen im Deutschlandfunk. Auf diesen Moment freue er sich. Froh sei er auch, dass Großbritannien ohne ein Abkommen über den Ausstieg aus der Europäischen Union (EU) ausscheiden wird. Es handle sich nämlich aus Sicht des Vereinigten Königreichs um ein sehr schlechtes Dokument. Das hätten die Verhandlungsführer der EU zu verantworten, weil sie alles  in dieses Abkommen gepackt haben, was die EUiregendwie wollte. „Mein Land hat mehrheitlich dafür gestimmt, die Ko0ntrolle über unser Geld, unsere Gesetze und unsere Grenzen zurückbekommt.“ Der Deal hätte das verhindert. Deshalb habe das Parlament gegen dieses Abkommen mit sehr großer Mehrheit Einspruch erhoben.

Redwood widersprach auch diversen Vorurteilen, die auf dem Kontinent gegenüber einem vertragslosen Ende der britischen EU-Mitgliedschaft bestehen und geschürt werden. Es müsse eben nicht eine Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland errichtet werden.  Er und andere hätten es gründlich satt zuzusehen, wie die EU versucht daraus ein Problem hzu machen. „Es gibt überhaupt keinen Grund, neue strenge Kontrollen und Grenzvorrichtungen an dieser Grenze einzuführen. Es gebe auch keine Gegnerschaft der Jugend bezüglich des Brexit. im Gegenteil. „In der Wahlkampfzentrale für den EU-Ausstieg waren sehr viele enthusiastische sehr junge Leute, die meinen Enthusiasmus teilen angesichts der Auissicht, ihr eigenes unabhängiges Land so rasch wie möglich zurückbekommen zu können.“

Zur angeblichen wirtschaftlichen Rezession und dem Verlust von 500.000 Arbeitsplätzen, die der Chef der Bank of England prognostiziert, sagt Redwood: „Er irrt sich.“ Es sei sogar damit zu rechnen, dass  Großbritannien außerhalb der EU besser dastehen wird als innerhalb.   ++ (eu/mgn/25.01.19 – 025)

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Dammbruch in britischer Finanzwelt gegen EU – Lloyds Chef Blackwell plädiert für Brexit

London/Düsseldorf, 22. Oktober 2015 (ADN). Es gibt keine „überzeugenden Gründe“ für Großbritannien, Teil der Europäischen Union (EU) zu bleiben, wenn es nicht zu 2signifikanten“ Reformen käme. Das erklärte Norman Blackwell, Verwaltungsratschef der Lloyds Banking Group und Mitglied des britischen Oberhauses, jüngst in einer Parlamentsdebatte. Darüber berichtet das „Handelsblatt“ am Donnerstag. Blackwell sei der erste hochrangige Banker auf der Insel, der damit den Befürwortern eines britischen Ausstiegs aus der EU Rückenwind gibt. Seine Kollegen hätten sich bisher überwiegend gegen einen solchen Brexit ausgesprochen und gegen eine Kappung der bisherigen Verbindungen zu Brüssel. Blackwells nunmehrige Sichtweise werde allenfalls von Hedgefonds vertreten.

Die Kampagne der Austrittsgegner hat jetzt begonnen, so das Handelsblatt. Offenbar sortiere sich die Branche neu. Beobachter erwarteten, dass als nächstes Bank-of-England-Chef Mark Carnay klare Position bezieht. Die Notenbank habe die möglichen Folgen eines Brexit untersucht. Carnay wollte zu Wochenmitte in Oxford die Ergebnisse seiner Analyse präsentieren. 

„Jüngst hat sich London seine Stellung als weltweit führendes Finanzzentrum in einer Rangliste der britischen Denkfabrik Z/Yen Group wieder erkämpft. Doch Banker sehen diese Position gefährdet, sollte es zu einem Brexit kommen“, schreibt die Düsseldorfer Wirtschaftszeitung.++ (fi/mgn/22.10.15 – 286)

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