Autoindustrie beharrt auf Aktionärsdividende und Kaufprämien

Frankfurt am Main, 29. April 2020 (ADN). Deutschlands Automobilindustrie beharrt hartleibig und uneinsichtig auf das Ausschütten von Dividenden an die Aktionäre. Das brachte die Präsidentin des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, in einem Rundfunkinterview am Mittwoch unverblümt zum Ausdruck. Kleinaktionäre müssten auf diese Weise an Bord gehalten werden. Auch die Forderung nach staatlich vergebenen Kaufprämien für Dieselfahrzeuge hält die Spitzenlobbyistin unvermindert aufrecht. Allein mit Elektroautos sei die Wirtschaft nicht in Gang zu halten.  ++ (ab/mgn/29.04.20 – 117)

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Sammelklage von 15.374 VW-Kunden

Braunschweig, 9. Dezember 2017 (ADN). Die deutschen Regierungen sind seit mehr als 20 Jahren die größten Bremser der europäischen Sammelklage. Dagegen wird nun aus den USA Front gemacht. Im Falle des von deutschen Autokonzernen ausgelösten Abgasskandals hat die US-amerikanische Rechtsanwaltskanzlei Hausfeld im Interesse von 2,4 Millionen VW-Kunden in Deutschland eine Initiative vor dem Landgericht Braunschweig ergriffen. Wie der Deutschlandfunk am Sonnabend weiter berichtet hat Anwalt Christopher Rother, Vertreter der Hauschild Depandance in Berlin, eine Sammelklage von 15.374 VW-Kunden eingereicht und Entschädigungszahlungen eingefordert. Nach Auffassung der Stiftung Warentest haben nun deutsche Verbraucher eine echte Chance, Forderungen gegen große Unternehmen ohne Prozesskostenrisiko geltend zu machen. 

Das Rechtsmittel der Sammelklage wurde vor 50 Jahren in den USA eingeführt, um Verbraucher besser zu schützen. ++ (ju/mgn/09.12.17 – 354)

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Elektromobilität verlangt generelle Rohstoff-Wende

Stuttgart, 23. November 2017 (ADN). Das zunehmende Drängen hin zur Elektromobilität verlangt nach einer generellen Rohstoff-Wende. Näheres erläutert die „Stuttgarter Zeitung“ am Donnerstag, in dem sie die neuen Notwendigkeiten und Trends scharf analysiert. Die Abkehr von den Verbrennungsmotoren hin zu Elektroantrieben erfordere eine ganz andere Rohstoffbasis. Lithium, Kobalt, Nickel, Grafit und Mangan treten in den Vordergrund. Sie nehmen 65 Prozent der Herstellungskosten für die Batteriezellen in Anspruch. Beispielsweise stecken in einer E-Golf-Batterie elf Kilogramm Lithium und in der Batterie des Tesla-Modells S 85 acht Kilgramm Kobalt. Infolgedessen rücken die Staaten als Rohstoffquellen ins Rampenlicht, in denen abbauwürdige Vorräte lagern. Dazu gehört neben Kongo das sogenannte Lithium-Dreieck Argentinien-Chile-Bolivien. Aus Europa werden nur Portugal, Österreich und Serbien genannt. In Deutschland regen sich im Erzgebirge Aktivitäten in dieser Richtung.

Das sind Erkenntnisse, die sich aus einer Studie des Freiburger-Ökoinstituts ergeben, die für die Initiative Agora Verkehrswende erarbeitet wurde. Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Entwicklung ist das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien. Feste Wiedergewinnungsquoten für einzelne Schlüsselmaterialien sind nach Ansicht der Autoren der Studie ein zentrales Element. Nach den Worten von Matthias Buchert vom Freiburger Ökoinstitut sollten Wiedergewinnungsquoten von mehr als 90 Prozent sollten das Ziel sein. Damit komme man an die Rückgewinnung von Blei aus den herkömmlichen Blei-Säure-Batterien heran. ++ (ek/mgn/23.11.17 – 328)

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Philosoph gegen „autonomes Fahren“

München, 6. März 2017 (ADN). „Kant hat einmal gesagt, der Mensch habe keinen Wert, sondern eine Würde. Der Wert eines Menschen ist unendlich.“ Das sagte Julian Nida-Rümelin in einem am Montag in der „Berliner Zeitung “ (BZ) veröffentlichten Interview.

Der seinerzeit im ersten Bundeskabinett von Kanzler Gerhard Schröder als Kulturstaatsminister fungierende Philosoph beantwortete in der Folge die Frage nach der Legitimität des sogenannten autononem Fahrens mit einem klaren Nein. Es sei auf absehbare Zeit nicht machbar, , weil individuell gesteuerte Fahrueuge und selbstfahrende Autos auf denselben Straßen große Probleme entstehen ließen. Autonomes Fahren könne es nur auf speziell gesicherten Strecken oder in bestimmten Situationen wie bei Stop and Go geben. „Aber das Fahrzeug, das keinerlei Intervention des Fahrers mehr zulässt, ist allenfalls vorstellbar bei einem kompletten Systemwechsel, bei dem der individuelle Autoverkehr ähnlich funktioniert wie heute zum Beispiel die Bahn: Sie steigen irgendwo in ein Auto ein, das sie dann durch ein zentrales Leitsystem gesteuert ans Ziel bringt. Dabei muss dann aber der Autoverkehr strikt von Fußgängern oder Radfahrern getrennt werden,“ so Nida-Rümelin. ++(pl/mgn/06.03.17 – 061)

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Europas „Weißer Elephant“ ohne Lobby – 250.000 deutsche Kreativfirmen nicht wahrgenommen

Berlin, 24. November 2016 (ADN). Die Kreativbranche Europas könnte der größte Wirtschaftssektor des Kontinents sein. Aber sie hat als „Weißer Elephant“ keine politische Lobby. Aufgrund ihrer Zersplitterung und dem Fehlen von Verbandsorganisationen wird sie gar nicht wahrgenommen. Das erklärte der Vorsitzende und Gründer der Intergruppe „Kultur- und Kreativindustrie in Europa“, Christian Ehler, am Donnerstag in Berlin. In Deutschland betreffe das 250.000 Firmen. Eine der Ursachen liege darin, dass dieser Bereich gar nicht definiert und kein geschlossener Sektor ist wie beispielsweise die Stahlindustrie. Um die Bedeutung der Kreativen zu illustrieren, wies der Abgeordnete des Europäischen Parlaments darauf hin, dass vom Design allein ein Drittel der Einnahmen in der Automobilindustrie abhängen. In Deutschland halte man Ästhetik für etwas Zweifelhaftes, weil es ihr angeblich an Nützlichkeit mangelt.

Die Chefredakteurin der Modezeitschrift VOGUE Deutschland, Christiane Arp, bestätigte die Einschätzung des Europaparlamentariers. Erst als sie den „Fashion Council Germany“ in Anlehnung an einen Verein gegründet hatte, sei dies der erste Schritt gewesen, um Mode als Teil der Kultur und Wirtschaft im öffentlichen Bewusstsein und bei den Behörden zu etablieren.  Der bekannte Modeschöpfer Karl Lagerfeld habe genau wegen dieses generellen Mankos vor vielen Jahren als junger Mann Deutschland verlassen und sich im Ausland angesiedelt.

Auf der diesjährigen Berliner Konferenz der deutschen Kultur- und Kreativwirtschaft  wurde der Jahresbericht 2015 vorgestellt. Danach wächst die Branche weiter. In ihr sind mehr als eine Million Erwerbstätige beschäftigt – ein Zuwachs von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon sind 834.000 sozialversicherungspflichtig. Sie erwirtschafteten einen Umsatz von 150 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 2,4 Prozent. ++ (in/mgn/24.11.46 – 321)

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Auflösung des Flensburger Kraftfahrtbundesamtes vorgeschlagen

Flensburg/Dessau/Berlin, 12. November 2016 (ADN). Dass die industrie-affine Verbrüderung des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) als Behörde des Bundes mit dem deutschen Automobilbau nach Konsequenzen schreit, liegt für den Bürger auf der Hand.  Frank-Thomas Wenzel fordert deshalb beispielsweise am Sonnabend in der „Berliner Zeitung“, das fragwürdig gewordene Flensburger Amt aufzulösen und seine Aufgaben  dem Umweltbundesamt (UBA) in Dessau zu übertragen. Er schrieb in einem Sachbeitrag, dass Grüne und Umweltschützer vom Vertuschungspakt, vom Versagen staatlicher Kontrolle, von Kumpanei und der Untergrabung demokratischer Instanzen sprechen. „Das Kraftfahrtbundesamt hat bei der Aufarbeitung der Abgasaffäre eng mit der Automobilindustrie kooperiert“, so Wenzel.  Dennoch wird der kecke Vorschlag des Redakteurs kaum Chancen haben.

Wesentlich mehr Durchschlagskraft ist von den Vorstößen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu erwarten.  Sie geht juristisch vor und hat vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf erreicht, dass ein Einfahrverbot für Diesel-Fahrzeuge in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen (NRW) bereits heute durch das Verbotszeichen VZ 251 mit einem entsprechenden Zusatzzeichen möglich ist.  Die Stadt überschreitet seit Jahren konstant die Grenzwerte für Stickoxid (NO2). Für das Urteil wurde sogar die Sprungrevision zugelassen, mit der die nächste Instanz ausgelassen und das Bundesverwaltungsgericht mit der Problematik befasst werden kann. DUH-Vorsitzender Jürgen Resch erwartet eine positive Entscheidung im nächsten Jahr, um dann Dieselmotoren aus den Innenstädten verschwinden zu lassen. „Wir werden den Druck auf die Regierung weiter aufrechterhalten und die Verfahren in Aachen, Bonn, Essen, Gelsenkirchen und Köln weiterlaufen zu lassen“. Derzeit gebe es insgesamt 15 Klage- und Vollstreckungsverfahren, die der Umweltverein weiterbetreiben will. ++ (in/mgn/12.11.16 – 309)

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Verbrennungsmotor-Starrsinn ungebremst

Frankfurt am Main/Düsseldorf, 14. Oktober 2016 (ADN). Der deutsche Starrsinn, den Verbrennungsmotor zu verherrlichen und zum Absolutum der Mobilität zu stilisieren, geht ungebremst weiter. Das bestätigt einer der uneinsichtigsten Bewahrer von Benzin und Diesel, der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Matthias Wissmann, in einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer Tageszeitung „Handelsblatt“ am Freitag. „Der Verbrennungsmotor wird auch im Jahr 2030 aller Voraussicht nach noch einen wesentlichen Anteil am Antriebsmix auf der Straße haben“, behauptet der ehemaliger CDU-Bundesverkehrsminister in geradezu manischer Engstirnigkeit. Darüber seien sich alle Experten einig. Wer ihm widerspricht, wird automatisch von dem Lobbyisten in die „Verbotsschild-Fraktion“ eingeordnet. Ans Demagogische grenzt seine mehr ire als verwegene Ansicht, dass, der Verbrennungsmotor eine mitel- und langfristig klimaneutrale Perspektive bietet. ++ (wi/mgn/14.10.16 – 280)

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China präsentiert radikales E-Mobilitätsprogramm – Schreckensnachricht für deutsche Autofirmen

Düsseldorf, 4. Oktober 2016 (ADN). „China schafft Fakten in Sachen Elektromobilität, und zwar radikal“. Das schreibt das „Handelsblatt“ am Dienstag auf der Titelseite und erläutert diese Feststellung in einem inhaltsschweren zweiseitigen Beitrag. Pekings Industrieminister habe einen Plan vorgelegt, der die führenden Autobauer der Volksrepublik zwingt, mehr Elektroautos und Hybridmodelle zu verkaufen. Im Jahr 2018 sollen batteriebetriebene Fahrzeuge mindestens acht Prozent des Absatzes der großen Produzenten ausmachen. Das Programm sieht desweiteren vor, dass im Jahr 2020 mindestens 70 Prozent aller in China verkauften E-Autos von chinesischen Marken stammen sollen.

Der anspruchsvolle Plan verkörpert für die konservative, immer noch auf Verbrennungsmotore setzende deutsche Automobilindustrie geradezu eine Schreckensnachricht. Sie befürchtet, laut „Handelsblatt“, vom chinesischen und weltgrößten Markt verdrängt zu werden. In einem an den deutschen Botschafter in Peking gerichteten Schreiben sei hohe Besorgnis geäußert worden. Dieser wiederum habe beim Industrieminister Chinas Miao Wei um Klärung gebeten. Eine Antwort stehe jedoch noch aus. Ähnliche Vorstöße von Seiten der EU sind der Tageszeitung zufolge bislang gescheitert.

Dazu schreibt die in Düsseldorf herausgegebene Zeitung: „Eine Delegation aus Brüssel versuchte in Peking, Klarheit zu bekommen. Denn schon jetzt sei es so, dass europäische Unternehmen mit Produktion in China sowie Gemeinschaftsfirmen mit chinesischen Partnern von lukrativen Kaufprämien und in einigen Städten von Erleichterungen etwa bei der Vergabe von Nummernschildern ausgeschlossen blieben. Doch die EU-Beamten mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen. In den Gesprächen bei chinesischen Ministerien wollte sich niemand festlegen, wie der Fahrplan genau zu verstehen sei, hieß es aus diplomatischen Kreisen.“  ++ (ve/mgn/04.10.16 – 270)

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Elektromobilität a la Tesla – Post übernimmt Zepter in Deutschland

München/Los Angeles, 2. April 2016 (ADN). „Tesla hat den Markt erschüttert, keine Frage, und 115.000 Bestellungen innerhalb von 24 Stunden sind schon eine Hausnummer“. Das schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) in ihrer Wochenendausgabe und stellt beispielsweise das automobile Vorzeigeunternehmen Bayrische Motorenwerke (BMW) im Vergleich mit der US-amerikanischen Firma Tesla bloß. Es geht um Elektromobilität und Deutschland hat sich auf diesem Sektor nach besten Kräften blamiert. Nur 12.363 solcher Elektroautos sind bislang erst zugelassen und das Ziel – eine Million E-Autos bis 2020 – ist in weite Ferne gerückt.

An Stelle der viel gerühmten deutschen Automobilindustrie, die sich selbst ins Abseits manövriert, übernimmt in Deutschland die Post das elektromobile Zepter. Noch in diesem Jahr beginnt die Deutsche Post mit der Eigenproduktion des elektrisch betriebenen „Streetscooters“ und will bis Jahresende 2.000 Stück herstellen. In die Entwicklung des speziell auf ihre Bedürfnisse eingestellten Fahrzeugs, die in der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen begonnen hat, waren auch die Brief- und Paketzusteller eingebunden. Insgesamt sollen 30.000 Fahrzeuge der Post-Flotte ausgetauscht und damit ein weithend vollständige Elektrifizierung aller Service-Transportê vollzogen werden. ++ (au/mgn/02.04.16 – 093)

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Deutschlands Elektromobilität steht Kopf: 2,7 Millionen E-Fahrräder und 25.000 Elektroautos

Dessau, 11. Dezember 2015 (ADN). „Seit mehr als acht Jahren verzeichnet das E-Fahrrad einen stetigen Zuwachs“. Diese bemerkenswerte Feststellung ist in der Ausgabe 2015 der gerade vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichten Broschüre „Umwelt, Haushalte und Konsum – Daten zur Umwelt“ getroffen worden. Mehr als jedes zehnte verkaufte Fahrrad 2014 sei eines mit Elektromotor. Mittlerweile gebe es in Deutschlands Haushalten 2,7 Millionen Fahrräder mit Elektroantrieb. Gegenwärtig existierten am Markt 1.500 Elektro-Rad-Modelle bzw. -Typen, die von mehr als 70 Herstellerbetrieben produziert werden.  Die Publikation macht auf die rasante Entwicklung der Verkaufszahlen aufmerksam. Wurden im Jahr 2007 etwa 70.000 elektrisch betriebene Fahrräder abgesetzt, war es im Jahr 2011 mit 310.000 Stück mehr als das Vierfache.  Im Jahr 2014 verzeichnete die Verkaufsstatistik mit 480.000 verkauften E-Velos einen erneuten Rekord.

Dagegen befindet sich die Elektromobilität im Automobilbereich in einem tiefen Jammertal – und das trotz politischer Unterstützungsparolen, großen Subventionskaskaden und einem im Jahr 2011 mit viel Getöse präsentierten „Regierungsprogramms Elektroautomobilität“. Am Ende des Textes heißt es: „Vor 125 Jahren wurde das Automobil in Deutschland erfunden .“ Nun solle das Regierungsprogramm dem Auto ganz nach vorn helfen. Ziel ist, dass bis zum Jahr 2020 rund eine Million Elektro-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sind. Für Ende 2014 wurden etwa 100.000 verkaufte Elektroautos prognostiziert. Tatsächlich war es jedoch nur ein Viertel – also rund 25.000 Elektroautomobile. ++ (el/mgn/11.12.15 336)

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