Sozialstaat durch freie Zuwanderung zwangsläufig lädiert – Flüchtlingshilfe auf Kosten Deutschlands Ärmster

München. 4. Januar 2016 (ADN). „Der Sozialstaat wird durch die feeie Zuwanderung zwangsläufig lädiert.“ Diese unverblümte Feststellung traf der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Prof. Hans-Werner Sinn, in einem am Montag in der Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ veröffentlichten Interview. Die durch die Flüchtlingshilfe notwendige Ausgabenkürzung werde wohl auch die Ärmsten treffen. Bezüglich der Kosten, um die Flüchtlinge zu integrieren, habe sein Institut noch keine eigenen Berechnungen vorgenommen. Seriösen Schätzungen zufolge sei für dieses Jahr mit 21 Millirden Euro zu rechnen. Auf der Basis von Generationenbilanzen liegen die Gesamtkosten für eine Million Zuwanderer zwischen 79 und 450 Milliarden Euro. Das hänge davon ab, wie gut oder schlecht die Immigranten integrierbar sind. Deutsch könnten sie lerne, jedoch werde es mit der Aneignung der lateinischen Schrift Schwierigkeiten geben. „In Afghanistan gibt es eine sehr hohe Quote vonAnalphabeten, auch in Syrien waren 65 Prozent der Menschen, die dort leben, nicht einmal in der Lage, das niedrigste Testniveau bei den Pisa-Tests zu bestehen,“ so Sinn. Nur knapp die Hälfte der Syrien-Flüchtlinge in türkischen Auffanglagern verfüge über die in der modernen westlichen Welt nötigen Mindestkenntnisse beim Rechnen.

Allerdings funktioniert Integration ohne den Arbeitsmarkt gar nicht, betont der renommierte Wirtschaftswissenschaftler. Am Arbeitsplatz lerne man am schnellsten Deutsch, verdiene Geld und falle dem Sozialstaat nur noch teilweise zur Last. Arbeit verhindere im Übrigen, dass Parallelgesellschaften entstehen. Als Integrationshemmnis erste Güte erweise sich jedoch der Mindestlohn. Um das aufzufangen, dürfe der Mindestlohn für die ersten Berufsjahre nicht gelten – sowohl für einheimische Berufsanfänger als auch für Flüchtlinge. ++ (so/mgn/04.01.16 – 004)

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Teilnahme von zehn Millionen Menschen in 30 Ländern an kubanischem Alphabetisierungsprogramm

Havanna, 31. Oktober 2015 (ADN). Mehr als zehn Millionen Menschen haben weltweit über ein kubanisches Programm Lesen und Schreiben gelernt. Darüber berichtet am Sonnabend das Nachrichtenportal amerika21.de aus Havanna. Zitiert wird Liset Valdes vom „Lateinamerikanischen und karibischen Pädagogischen Institut“ in Kuba mit der Zusatzinformation, dass gegenwärtig rund 800.000 Menschen in das Programm aufgenommen worden sind, um ihren Abschluss in den nächsten Jahren zu machen.

Das Programm ist für Erwachsene bestimmt, die zuvor keine Möglichkeit hatten, sich die Fähigkeit zum Lesen und Schreiben anzueignen. Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich an arme Bevölkerungsschichten in momentan 30 Ländern. Dazu zählen Nigeria, Guinea-Bissau, Spanien und Australien.

Premiere hatte die Methode im Jahr 2003 in Venezuela, wo eine Million Menschen an der Alphabetisierungskampagne teilnahmen. Schon zwei Jahre später konnte die UNO-Organisation UNESCO Venezuela als frei von Analphabetismus erklären. Kuba selbst hat mit 99,8 Prozent eine der höchsten Alphabetisierungsraten in Lateinamerika. Das Programm, das in den jeweiligen Landessprachen und indigenen Sprachen umgesetzt wird, bietet auch die Blindensprache Braille an. ++ (li/mgn/31.10.15 – 295)

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