Forschung zu Spätfolgen des DDR-Alltags

Frankfurt an der Oder, 21. Juni 2019 (ADN). Die Erfahrungen der Ostdeutschen beim Brückenschlag in die bundesdeutsche Gegenwart spielen weiterhin immer noch eine nur geringe Rolle. Das bemängelte der Osteuropa-Historiker Jörg Baberowski von der Berliner Humboldt-Universität in Frankfurt an der Oder bei den 16. Medienrechtstagen an der Viadrina-Europa-Universität, über die die „Märkische Oderzeitung“ (MOZ) am Freitag berichtete. Ebensowenig wende man sich der Frage zu, wie sich die Menschen im DDR-Alltag einrichteten und welche Spätfolgen dieses Verhalten bis heute hat. Dies soll nun in einem von 14 Forschungsprojekten untersucht werden, für das vom Bundesforschungsministerium 40 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden sind. ++ (dd/mgn/21.06.19 – 175)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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