Forschungsergebnisse häufig falsch

Berlin, 28. März 2019 (ADN). Berlins Forschungslandschaft holt sich einen scharfen Kritiker auf Dauer an Bord. Er heißt John Ioannidis und wird von einzelnen seiner Neider sogar ab und zu als Nestbeschmutzer eingestuft. Seit Wochenmitte betreibt der amerikanische und aus Griechenland stammende Gesundheitswissenschaftler von der Stanford-Universität am Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) ein Schwesterinstitut seines kalifornischen Forschungsinstituts METRICS. Ioannidis hegt starke Zweifel an der Qualität von Forschung und rechnet seit fast 15 Jahren vor, dass die Ergebnisse der meisten mit Steuergeld finanzierten Studien falsch sind.

Der Vertrauensverlust in die Wissenschaft ist enorm – ob Klimawandel oder Massenimpfung. Sogar die Forscher selbst zweifeln am System. Ioannidis hat dieses Manko öffentlich gemacht. Nun wird das Problem nicht mehr ignoriert. Er belegt mit Daten, dass Forschungsstudien viel häufiger als angenommen schlecht geplant, schlecht durchgeführt und viel zu lange nicht oder gar nicht veröffentlicht werden. Nach Meinung von Ioannidis kann viel getan werden, um die Fehler des Systems abzustellen und verlässlichere, wissenschaftlich fundierte Antworten auf wichtige Fragen zu erhalten. ++ (wt/mgn/28.03.19 – 086)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46  

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