Russische Sprache auf den Index gesetzt

Leipzig, 12. März 2019 (ADN). Die russische Sprache wird in den ostdeutschen Bundesländern auf den Index gesetzt. Studenten der Universität Leipzig im Fachbereich Translation Russisch haben vor kurzem erfahren, dass dieser Sprachschwerpunkt abgeschafft werden soll. Dann gebe es in den neuen Bundesländern keine Ausbildungsstätte mehr für Russischdolmetscher und -übersetzer. Dagegen protestieren die Sprachstudenten und sammeln Unterschriften. Mehr als 1.700 Unterstützer haben sie bereits für ihre Protestnote gefunden.

Ihre Argumentation: Die Schließung der Ausbildungsrichtung bedeutet einen Rückschritt in der Völkerverständigung in Zeiten wirtschaftlichen Aufbruchs und in einer außenpolitischen Situation, in der nicht nur die Orientierung nach Westen bedeutsam ist. Da Wirtschaft und Politik verstärkt nach globalen Partnern suchen, gehe es nicht nur um die Kommunikation mit Russland, sondern mit sämtlichen Staaten der ehemaligen Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR). Gebraucht würden professionell ausgebildete Übersetzer und Dolmetscher, die auch mit den kulturellen und politischen Besonderheiten vertraut sind. ++ (bi/mgn/12.03.19 – 071)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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