Konrad Weiß lehnt „künstlerischen Mauerbau“ in Berlin ab

Berlin, 8. September 2019 (ADN). Der Regisseur, Kulturpolitiker und Bürgerrechtler Konrad Weiß hat Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller und die Kulturstaatsministerin Monika Grütters aufgefordert, den beabsichtigten „künstlerischen Mauerbau“ in Berlin zu verhindern. Das Portal vera-lengsfeld.de veröffentlichte den Brief am Sonnabend ungekürzt. Darin verweist Weiß auf die verhehrende Wirkung, die ein solches Vorhaben auf das Bewusstsein der ehemaligen DDR-Bevölkerung haben muss.

„Der Gedanke, daß ein Stück Berlin neuerlich von einer Mauer geschjändet wird, und sei es nur für einige Tage, ist für mich unerträglich. Ich denke, daß dies viele, die in der DDR und in Ostberlin gelegt haben, so empfinden werden. Allein die Vorstellung, an der Staatsoper, gegenüber der Hedwigskathedrale, oder Unter den Linden – mitten im freiheitlichen Berlin – Wachtürme und Beton und Grenzposten sehen zu müssen, lässt bitterste Erinnerungen und Gefühle wach werden.- Das sollte uns niemand antun“, schreibt Weiß in dem Offenen Brief. ++ (ku/mgn/08.09.18 – 231)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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