Pressekonzern Madsack feiert Jubiläum

Hannover/Leipzig, 16. Juni 2018 (ADN). Allein 15 Tageszeitungen bundesweit vereint die Madsack-Mediengruppe unter einem Dach. Der Medienkonzern mit Sitz in Hannover feiert am Wochenende das  125. Gründungsjubiläum. Zu dem Medienkonzern gehören auch die ostdeutschen Blätter „Ostsee-Zeitung“ und „Leipziger Volkszeitung“.  Letztere bejubelt den in der niedersächsischen Landeshauptstadt gefeierten Jahrestag als „Fest der Freiheit“ und mit zwei Sonderseiten ihrer Wochenendausgabe. In der Stadt der Friedlichen Revolution Leipzig, die vor knapp drei Jahrzehnten so sehnsüchtig nach Presse- und Meinungsfreiheit gerufen hat, gibt es derzeit keine örtlich eigenständige Tageszeitung mehr. ++ (148)

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Kaum bekannt: Hitler war Migrant und wurde nicht abgeschoben

Dresden, 15. Juni 2018 (ADN). „Es gibt viele Ursachen, die erklären, wieso Adolf Hitler vor einem Jahrhundert die Macht in Deutschland erobern konnte. Ein nicht allzu bekannter Grund ist: Er wurde nicht rechtzeitig abgeschoben. Darauf weist am Freitag der Schriftsteller Michael Bittner in der „Sä#chsischen Zeitung“ hin. Als krimineller Ausländer hätte er eigentlich nach Österreich zurückgeschickt werden müssen. In seiner Heimat wäre dann nur noch begrenzter Schaden durch Wirtshausgeschwätz entstanden.

Im Übrigen, so Bittner, hat sich Österreich geweigert, seinen Ausschusszurückzunehmen. Zudem hielten die rechten Feinmde der Republik schützend die ihre Hand über dem Nachwuchsdemagogen. Erst 1932 verschafften in Braunschweig mitregierende Nationalsozialisten Hitler durch einen Gaunerrstreich einen deutschen Pass. Dadurch wurde er wählbar. Auch deshalb sei die von einigen Linken vertretene Überzeugung, unter keinen Umständen dürfe ein Mensch abgeschoben, nicht haltbar. „Die Taten von Terroristen und Verbrechern, die sich als Flüchtlinge getarnt ins Land geschmuggelt haben, sind der Hauptgrund dafür,dass viele Menschen der Zuwanderung ablehnender als früher gegenüber stehen. ++ (mi/mgn/15.06.18 – 147)

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Projekte zum 100. Geburtstag der Weimarer Republik

Weimar, 14. Juni 2018 (ADN). Der Verein „Weimarer Republik“ präsentiert am Donnerstag in Weimar auf einem Kolloquium die Vorhaben, das Veranstaltungsprogramm und zahlreiche andere Aktivitäten zum bevorstehenden 100. Geburtstag der ersten deutschen Demokratie. An der Spitze der Initiativen steht die Forschungsstelle Weimarer Republik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ein besonderes Projekt ist das „Haus der Weimarer Republik“, das gegenüber der damaligen originalen Tagungsstätte des Parlaments – dem Deutschen Nationaltheater – entstehen soll. Dazu wird die historische Gebäudehülle des ehemaligen Bauhaus-Museums mit einem Neubau kombiniert. Architekt Michael Muffler erläutert die bauliche Gestaltung des Bauwerks und Anne Meinzenbach, Leiterin des Hauses  der Weimarer Republik, geht auf die inhaltliche Programmatik der neu konzipierten Institution ein. 

Zudem stellen die Kulturdirektion Weimar, das Stadtmuseum Weimar und die Thüringen-Koordinatorin für das Bauhaus-Jubiläum 2019 ihre speziellen Pläne im Jubiläumsjahr vor. Der 100. Jahrestag der Weimarer Republik im nächsten Jahr verläuft in einer zeitlichen Parallele zu den Feierlichkeiten des Bauhauses, das ebenfalls im Jahr 1919 in Weimar gegründet wurde.  ++ (de/mgn/14.06.18 – 146)

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Fußball ermöglicht die Restauration der nationalen Identität

Paris, 13. Juni 2018 (ADN). „Der Fußball ist die Sportart der Mondialisierung schlechthin. Sein Paradoxon besteht darin, dass er die Restauration der nationalen Identität ermöglicht, die von den anderen Faktoren der Globalisierung bedroht wird“. Das erklärte der französische Politologe und Sportexperte Pascal Boniface am Mittwoch in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung “ (FAZ). Es handele sich um ein einfaches Spiel, das alle verstehen. Man müsse ein Tor mehr als der Gegner schießen. Fußball könne überall gespielt werden: im Garten, auf der Straße, auf dem Pausenplatz oder am Strand.

Seinen planetarischen Durchbruch verdankt nach Meinung von Boniface diese Sportart dem Fernsehen, das zum globalen Fußballstadion  geworden ist. Dort fänden unbeschränkte Zuschauermassen Platz. In Brasilien hätten mehr als drei Milliarden Menschen die Spiele verfolgt.  ++ (sp/mgn/13.06.18 – 145)

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BAMF-Protokolle belegen: Schnelligkeit geht vor Gründlichkeit

Nürnberg/Berlin, 12, Juni 2018 (ADN). Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) steht unter Hochdruck.  Permanente Politiker-Beteuerungen, dass Gründlichkeit Vorrang gegenüber Schnelligkeit bei den Asylprüfverfahren hat, sind hinweggefegt. Protokolle, die der Zeitung „Die Welt“ vorliegen, beweisen das Gegenteil – und zwar überzeugend. Am Dienstag veröffentlicht die Tageszeitung Passagen und Auszüge der Dokumente aus dem BAMF-Bauch. Sie belegen zudem, dass die Tempojagd nicht nur in der Außenstelle Bremen betrieben wurde, sondern auch in den anderen Niederlassungen des BAMF.

Welche verheerenden Auswirkungen das hat, verdeutlicht ein parallel abgedrucktes Interview mit der niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Flüchtlinge, Doris Schröder-Köpf. Entgegen der Argumentationskette der Regierungsparteien fordert die SPD-Politikerin einen Untersuchungsausschuss. Ganz offensichtlich knirsche es im Gebälk dieser Bundesbehörde gewaltig, seit sie diese Fülle der Fälle und Aufgaben zu bewältigen hat. Sogar kriminelle Energie sei nicht auszuschließen. Darüber hinaus werde seit einiger Zeit diskutiert, warum es so große Unterschiede bei den Anerkennungsquoten von Asylantragstellern aus bestimmten Herkunftsländern gibt. Beispielweise seien bei afghanischen Asylbewerbern jenachj BAMF-Außenstelle Anerkennungsquoten zwischen 28 und 54 Prozent auffällig. Im Übrigen nehme die Akzeptanz für Flüchtlinge nach jeder schweren Straftat ab. ++ (mi/mgn/12.06.18 – 144)

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Deutschland erwartet einen politischen Krimi

Berlin, 11. Juni 2018 (ADN). „Das ist jetzt kein Einzelfall mehr“. Mit dieser Feststellung – gemünzt auf den Mordfall Susanna – wird am Montag die Ethnologin und Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Universität Frankfurt am Main, Susanne Schröter, von verschiedenen Medien zitiert. Es gebe einen Kulturen-Clash, der Konzepte für den Umgang mit patriarchalisch geprägten und aaggressiven Männern erfordert. Die „Berliner Zeitung“ folgert, dass aus dem Verbrechen ein das Land in Atem haltender politischer Krimi wird. ++ (mi/mgn/11.06.18 – 143)

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Manifest deutscher Volkswirte gegen europäische Haftungsunion

Berlin, 10. Juni 2018 (ADN). Ökonomen haben einen Aufruf gegen die europäische Haftungsunion gestartet, der inzwischen von 154 Volkswirten unterzeichnet worden ist. Sie unterminiere das Wachstum und gefährde den Wohlstand in Europa. In einem Beitrag für die jüngste Ausgabe der „Wirtschaftswoche“ erläuterte Prof. Dirk Meyer von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg die Begleitumstände des Appells. Er ist einer der Initiatoren und nennt fünf Gründe dafür, warum Wissenschaftlerkollegen das Manifest ablehnen. Zu den Hinderungsgründen gehören, grundsätzlich keine Aufrufe zu unterzeichnen, die Liste der anderen Unterzeichner nicht zu kennen oder um EU-Fördergelder für bestimmte Projekte bangen zu müssen.

Meyer macht auch eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung für einen solchen Aufruf auf. „In meinem Fall kamen 116 Stunden zusammen. Bei vier Initiatoren sind dies hochgerechnet 464 Stunden; multipliziert mit einem Kostensatz von 61,50 Euro (Besoldung W 3, Stufe 2) ergeben sich rund 28.500 Euro an kalkulatorischen Kosten aufgewendeter ‚Freizeit'“. Allerdings sei das allemal günstiger als die Griechenland gewährten Schuldenerlasse und -erleichterungen von bislang rund 300 Millirden Euro. ++ (gi/mgn/10.06.18 – 142)

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