Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Sprengung der Universitätskirche Leipzig

Leipzig, 22. Mai 2018 (ADN). Vor 50 Jahren hat der Leipziger Stadtrat beschlossen, die Leipziger Universitätskirche zu sprengen. Über Hintergründe informierte die Universität Leipzig am Dienstag per Pressemitteilung. Katrin Gurt vom Historischen Seminar der Universität kommt nach intensiven Gesprächen mit Zeitzeugen und gründlichen Recherchen in den Akten zu dem Schluss, dass es erhebliche Diskrepanzen in der Betrachtungsweise des Ereignisses gibt. „Durch die Berichte zum aktiven und passiven Widerstand ist eine Schieflage zwischen der historischen Betrachtung einerseits und der Wahrnehmung in der Bevölkerung andererseits entstanden.“ Legendenbildung und geschichtliche Wahrheit klaffen auseinander.

Derzeit ist in dem im vergangenen Jahr fertiggestellten Neubau der Universitätskirche und Aula St. Pauli eine Ausstellung zu sehen, in der Personen und Dokumente des Widerstands gegen die Liqudierung des Sakralbaus vorgestellt werden. ++ (wt/mgn/22.05.18 – 143)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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