„Konstruktiver Journalismus“ im Diskurs

Berlin, 2. April 2018 (ADN). Der „konstruktive Journalismus“ ist umstritten. Der Deutschlandfunk widmet dem Thema am Montag breiten Raum und lässt den Gegnern mehr Argumentationszeit als den Befürwortern. Als Erfinder der lösungsorientierten Journalistik wird der Nachrichtenchef des dänischen Rundfunks, Ulrik Haagerup, bezeichnet. Er hat dazu ein Buch geschrieben.

Gegner solch positiver Berichterstattung äußern harsche Kritik. Zu ihnen gehört die Autorin Kathrin Hartmann. Nach ihrer Ansicht sollen Journalisten gesellschaftliche Miss-Stände aufdecken und Machtverhältnisse offenlegen. Derartiger Journalismus sei aber teuer und werde aus Kostengründen oft weggelassen. „Da kriegt das dann so eine Schieflage, wenn wir dann plötzlich ‚Konstruktiven Journalismus‘ haben, der einfache Lösungen für komplexe Probleme vorschlägt. das kann das gesellschaftliche Ungleichgewicht oder die Probleme möglicherweise sogar noch verstärken“, so Hartmann. Zudem würden so aber nur die Ideen großer westlicher Unternehmen und Organisationen weiter getragen. Dann handele es sich klar um PR. ++ (me/mgn/02.04.18 – 092)

http://www.adn46.wordpress.com. http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenredaktion, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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