Schallmauer durchbrochen: Seit den „Iden des März“ 1.000 Unterschriften für Lengsfeld-Erklärung

Berlin, 24. März 2018 (ADN).Die Schallmauer von 1.000 Unterschriften unter die von der DDR-Bürgerrechtlerin  Vera Lengsfeld initiierte „Erklärung 2018“ ist an diesem Wochenende durchbrochen worden. Die Anhängerschaft und Zustimmung wächst rasant, heißt es auf der Internetseite des von Lengsfeld geleiteten Landesverbandes Berlin-Brandenburg der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS). Die Unterzeichnerliste verlängere sich täglich um mehr als 100 Namen. 

Die „Erklärung 2018“ besteht aus zwei Sätzen. Sie lauten: „Mit wachsendem Befremden beobachten wir wie Deutschland durch die illegale Masseneinwanderung beschädigt wird. wir solidarisieren uns mit denjenigen, die friedlich dafür demonstrieren, dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird.“ Auf der Liste der Unterzeichner stehen die Namen zahlreicher Intellektueller, Prominenter und Reizfiguren – darunter Matthias Matussek, Thilo Sarrazin und Max Otte.

Die Resolution ging am Scheitelpunkt der diesjährigen Leipziger Buchmesse, dem 15. März „ans Netz“. Ihre Internet-Veröffentlichung in den „Iden des März“ – genau 2.062 Jahre nach der Ermordung des römischen Senators und Diktators Gajus Julius Cäsar – trägt weitere symbolische und deutlich erkennbare Züge einer scharfkantigen Spaltung der Gesellschaft. Als polemische Gegenkräfte der dämmernden Zeitenwende in der Welt des in Deutschland noch verbliebenen Bildungsbürgertums formieren sich beispielsweise der Verband der Schriftsteller, einige Deutschland prägende Medienunternehmen mit ihren Publikationen sowie der stark auf politisches Profil orientierte, pensionierte evangelische SPD-Pfarrer Christian Wolff. ++ (gh/mgn/24.03.18 – 083)

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Goldman Sachs dringt in Deutschlands Machtzentrum vor

Berlin, 23. März 2018 (ADN). Still und heimlich rückt das US-Imperium Goldman Sachs in Deutschlands politisches Machtzentrum vor. Dies geschieht in dem Flankenschutz schriller Töne aus dem Deutschen Bundestag und Regierungskreisen. Wie das Nachrichtenportal rationalgalerie.de mitteilt, wird die klammheimliche Unterwanderung durch den ehemaligen Juso-Landeschef von Rheinland-Pfalz, Jörg Kukies, personifiziert. Er soll für Goldman Sachs gearbeitet haben und wird jetzt Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Bei Goldman Sachs handele es sich um jene Krake, die sich mit und in der Finanzkrise von 2007 dumm und dämlich verdiente, während Millionen von Kleinsparern in den Angrund blicken durften. Existenzvernichtung und Selbstmorde seien bekannte Folgen gewesen. Strafrechtliche Folgen für die Verursacher habe es nicht gegeben. Die neue Personalie dürfte zuallererst an Gewicht gewinnen, wenn demnächst die Commerzbank verkauft wird. „Da hat der deutsche Staat als Teilhaber und Schuldner was zu sagen. Goldman Sachs hat schon sein Interesse bekundet. Dieses Interesse lässt sich doch aus dem Finanzministerium heraus bestens steuern“, befürchtet Autor Ulrich Gellermann. Kein Kunder sei es deshalb, dass die Deutschen den Wechsel von Kukies von der Finanzbank auf die Regierungsbank mit immerhin 64,9 Prozent ablehnen. Trotz Merkels Märchenstunde könnten erfreulich viele Normalbürger die gesellschaftliche Wirklichkeit erkennen. ++ (dr/mgn/23.03.18 – 082)

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Konzertierte Aktion für Bienen – Jahreswert von Insekten 22 Milliarden Euro

Brüssel, 22.März 2018 (ADN). Der grüne EU-Abgeordnete Sven Giegold hat am Donnerstag mit einigen Verbündeten zu einer Unterschriftenaktion zugunsten der Bienen aufgerufen. Zum gleichen Zeitpunkt entscheidet die EU-Kommission über ein Verbot sogenannter Neonikotinoide, die eine enorme Bedrohung für die Landwirtschaft und die Umwelt darstellen. Gleiches gilt für nützliche Insekten wie 560 Wildbienenarten. Die EU-Kommission beziffert den volkswirtschaftlichen Wert von Insekten auf jährlich 22 Milliarden Euro.

Beispiele für die giftigen Massenwirkungen von Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid gibt es europa- und weltweit zur Genüge. So waren im Frühjahr 2008 in der Oberrheinebene rund 12.000 Bienenvölker zugrunde gegangen, nachdem sie mit Clothianidin in Kontakt gekommen sind. seit 2013 unterliegen die Substanzen aufgrund ihrer negativer Auswirkungen auf Bienen einem EU-Teilmoratorium. In Deutschland besteht seit 2015 ein Einfuhr- und Aussaatverbot von Getreidesaatgut, das mit  Neonikotinoiden behandelt worden ist. ++ (nh/mgn/22.03.18 -081)

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Neuer Meinungstrend: Solidarisches Grundeinkommen statt Hartz IV

Berlin, 21. März 2018 (ADN). Unübersehbar und fast mit Urknalleffekt wenden sich wichtige bundesdeutsche Meinungsträger und Forschungseinrichtungen dem „Solidarischen Grundeinkommen“ zu. es soll das seit seiner Einführung vor 15 Jahren höchst umstrittene Hartz-IV-Geld ersetzen. Dafür sprach sich am Mittwoch der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, Marcel Fratzscher, im Interview mit der „Berliner Zeitung“ aus. Er folgt damit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der künftig für einen „steuerfinanzierten Vollzeit-Job auf Mindestlohnniveau“ plädiert. Müller will damit eine „neue soziale Agenda“ initiieren.

Fratzscher bekräftigt die dringende Notwendigkeit einer grundlegenden Reform der Sozialsysteme. Er habe das „Solidarische Grundeinkommen“ kürzlich durchrechnen lassen. Das sei machbar. Eine solche prinzipielle Lösung wäre ein grundlegender Mentalitätswechsel. Dagegen lehnt der DIW-Chef das „Bedingungslose Grundeinkommen“ (BGE) ab.

Auch die Berliner Zeitung „Der Tagesspiegel“ befasst sich mit der Abschaffung von Hartz IV am selben Tag schwerpunktmäßig. Sie zitiert den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck, nach dessen Auffassung die Zeit über Hartz IV hinwegegangen ist. ++ (so/mgn/21.03.18 – 080)

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700 Lehrstühle in 124 Ländern für UNESCO-Agenda tätig

Bonn/Jena, 20. März 2018 (ADN). Die UNESCO hat den Lehrstuhl für ein weltumfassendes Verständnis für Nachhaltigkeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena als UNESCO-Lehrstuhl ausgezeichnet. Er soll die Einbindung der Sozial- und Geisteswissenschaften in die Nachhaltigkeitsforschung stärken teilt die Deutsche UNESCO-Kommission am Dienstag in Bonn mit.

Insgesamt zwölf UNESCO-Lehrstühle in Deutschland  arbeiten nun in einem weltweiten Netzwerk gemeinsam mit 700 Lehrstühlen in 124 Ländern an der Umsetzung der UNESCO-Ziele und der globalen Nachhaltigkeitsagenda. ++ (pa/mgn/20.03.18 – 079)

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Gehirne von Menschen und Fruchtfliegen nah beeinander

Magdeburg/Leipzig, 19. März 2018 (ADN). Die Gehirne der Fruchtfliege und des Menschen ähneln sich mehr als man gemeinhin glaubt. Beide verfügen über Nervenzellen mit dem Neurotransmitter Dopamin, der sie befähigt, positive und negative Erlebnisse abzuspeichern. das teilt die Universität Leipzig am Montag in einer Medieninformation mit. Der Biologe Prof. Andreas Stephan Thum von der Leipziger Alma Mater  hat gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg und dem Janelia Research Campus in den USA erstmals ein Gehirn von Larven der Fruchtfliege komplett analysiert und festgestellt, wie solche Gedächtnisse abgespeichert werden. ++ (nt/mgn/19.03.18 – 078)

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„Sachsens Glanz und Elend“ an schwarzem Wochenende eindrucksvoll dokumentiert

Leipzig, 18. März 2018 (ADN). Über die Geschichte eines vorläufigen Zerwürfnisses des Bundeslandes Sachsen gegen Berlin und den Westen berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS) am Sonntag unter einer Abbildung Augusts des Starken. „Sachsens Glanz und Elend“ wird in seiner historischen Entstehung und seinem heutigen Erscheinungsbild in vielerlei Facetten beleuchtet. Es ist ein Psychogramm eines Menschenschlages, der an einer Zerreißgrenze zwischen West- und Osteuropa über Jahrhunderte existiert und dabei stetigen politischen Wechselbädern ausgesetzt war und ist. Die auffällige Hinwendung des Freistaates Sachsen zu seinen östlichen Nachbarn wird deutlich herausgestellt. Um Sachsens Sonderstellung zu verdeutlichen, lässt die Wochenzeitung eine der profiliertesten politischen Querköpfe Sachsens, den CDU-Politiker Arnold Vaatz, ausführlich zu Wort kommen. Als einst führender Kopf der friedlichen Revolution schimpfe er über den „penetranten Narzissmus des Westens“. Über Sachsen sei ein „Tsunami der Überheblichkeit gekommen, und zwar von Leuten, die außer „ihrer albernen Salonrevolte“ von 1968 historisch nichts geleistet hätten und ihre Demokratie von Briten und Amerikanern geschenkt bekommen hätten. Bestätigt wird, dass es tatsächlich mit dem Wiederaufbau der sächsischen Wirtschaft unter Ägide der Berliner Treuhand schlecht lief. „Sachsen war vor dem Krieg die am stärksten industrialisierte Region Deutschlands, der erste deutsche Autokonzern hatte seinen Sitz in Zwickau. Bei Horch wurden schon Luxuslimousinen gebaut, da gab es VW Wolfsburg noch gar nicht, und um Ingolstadt grasten die Kühe. Textilwirtschaft, Maschinenbau, Elektrotechnik – überall war Sachsen führend. Keine andere deutsche Gegend hatte so viele Bahnverbindungen wie die Sächsische Staatseisenbahn“. Dass genau diese Restqualität ausgerechnet an diesem Wochenende total zusammenbrach, den Leipziger Hauptbahnhof angesichts eines plötzlichen Wintereinbruchs von der Außenwelt abschnitt und das im Zenit allerhöchster Öffentlichkeit der Leipziger Buchmesse, dürfte für von den Sachsen als besonders schmerzliche Symbolik und tiefste Demütigung empfunden werden. Die Hölle  eines schwarzen Image-Wochenendes hatte ihren Schlund weit geöffnet und die stolze Stadt in der Pracht von  Schnee- und Eismassen versinken lassen. ++ (re/mgn/18.03.18 – 077)

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