Weniger Fleischverbrauch senkt nur bedingt Treibhausgasemissionen

Leiden/Zürich, 20. Dezember 2017 (ADN). Weniger Fleisch zu essen, bedeutet nicht gleich Entlastung der Umwelt. Das ergibt sich aus einer Studie der Universität Leiden, die am Mittwoch in der „Neuen Zürcher Zeitung“ vorgestellt wird. Die Forscher haben für 37 Länder berechnet, was geschehen würde, wenn die Bevölkerung ihren gegenwärtigen Verbrauch ändert und bei gleichbleibender Kalorienzufuhr so essen würde, wie es die jeweiligen nationalen Ernährungsrichtlinien empfehlen.

Weltweit bringt eine Ernährungsumstellung in den betrachteten Ländern gemäß der Untersuchung positive Effekte für die Umwelt. Pro Jahr könnten bis zu 530 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquvalente sowie bis zu 2,8 Millionen Quadratkilometer Agrarland eingespart werden. Das sind acht Prozent der weltweit genutzten Landwirtschaftsfläche. Vor allem in Australien, Brasilien oder den USA würden die Treibhausgasemissionen durch weniger Fleischkonsum deutlich reduziert. Infolge geringeren Fleischverbrauchs würden weniger Rinder gehalten und die Methanemissionen der Tiere würden sinken. ++ (lw/mgn/20.12.17 – 365)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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