Mysterien des Schildbürgers Gemkow

Dresden, 9. Dezember 2016 (ADN). Unter dem Motto „Was nun, Herr Gemkow ?“ stellte am Freitag Sachsen Justizminister Sebastian Gemkow auf die Fragen der „Sächsischen Zeitung“ (SZ) seinerseits einen langen Katalog von Unterfragen auf zum  Selbstmord des mutmaßlichen Terroristen Al Bakr im Gefängnis von Leipzig vor rund zwei Monaten. Allerdings sind sie sämtlichst bis heute unbeantwortet geblieben. Das Fazit des Ministers lautete bereits zu Gesprächsbeginn: „Ich erwarte wertvolle Ergebnisse und Antworten auf die Frage, was wir hätten anders oder besser machen können.“ Nicht einmal personelle Konsequenzen habe es an irgendeiner Stelle gegeben. „Nein, alle Mitarbeiter, die mit dem Fall befasst waren, sind ganz normal im Dienst.“

Bereits vor etwa acht Monaten hatte sich der gebürtige Leipziger Jurist bei einem Interview mit dem ZDF hinreichend blamiert indem er unübertroffen hartes Sitzfleisch im Amtssessel und unendliches Beharrungsvermögen trotz offenkundiger Verantwortungs- und Tatenlosigkeit bewies. Erklärungsversuche für solche äußerst ernst zu nehmenden Schildbürgerstreiche können nun wohl nur noch an einem ihrer vermeintlichen Ursprungsorte in Schildau in Nordsachsen unternommen werden. In dem rund 50 Kilometer von Leipzig entfernt gelegenen Ort soll vor vielen Jahren ein fensterloses Rathaus gebaut worden sein. Um den wesentlichen Mangel zu beheben, haben die Schildbürger mit Schaufeln und Eimern nachträglich das Tageslicht von außen ins Gebäudeinnere zu befördern versucht. Desgleichen tut offensichtlich Gemkow. Es wäre ihm zugunsten von Transparenz zu einer Untersuchung zu raten, ob seine Vorfahren eventuell einst aus Schildau nach Leipzig übersiedelten und ihren Unfug auf die Großstadt und ganz Sachsen ausbreiteten. Inzwischen fragt sich schon die halbe Welt, welche Regionen inzwischen von den Gemkow’schen Mysterien infiziert worden sind. ++ (ju/mgn/09.12.16 – 336)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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