Kaum eine ostdeutsche Familie nicht gedemütigt nach der Wende

Leipzig, 1. November 2016 (ADN). Die Nachwende-Regierungen in Sachsen haben das Land als Wiege der Friedlichen Revolution verkauft und dabei die Probleme der Bürger in der Öffentlichkeit ausgeblendet. So scharfzüngig wetterte Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping bei einer Diskussionsrunde in Leipzig zu Wochenbeginn, dass das Echo bis zum nächsten Tag nachhallte. Darin liege eine der wesentlichen Ursachen für die Politikverdrossenheit und die Wut der Bürger. Es gebe kaum eine Familie in Ostdeutschland, die nicht von Ungerechtigkeit und Demütigung betroffen gewesen  ist. Das sei maßgeblich mitverantwortlich für das Misstrauen in die Demokratie. „Die Nachwende-Zeit muss auf den Tisch. Bei den Menschen zeigt sich, dass ihnen in der Vergangenheit nicht zugehört wurde“, so Köpping auf der Gesprächsrunde unter dem Titel „Blühende Landschaften nach der Wende – versprochen und gebrochen ?“  ++ (de/mgn/01.11.16 – 298)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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