Verschwiegenheit allerorten amtlicherseits – Wechsel vom Finanzministerium an die BND-Spitze

Berlin, 7. Juli 2016 (ADN ).  Das Bekenntnis zu Reformen, Dialogbereitschaft und Offenheit darf zum Amtsantritt nicht fehlen. Diese Feststellung trifft das „Handelsblatt“ am Donnerstag angesichts der Arbeitsaufnahme des neuen Chefs des Bundesnachrichtendienstes (BND), Bruno Kahl.  Er wechselt vom Finanzministerium, wo er als Abteilungsleiter agierte, direkt an die Spitze des BND. Von einem Geheimdienst in den anderen, ist auf der Straße zu hören. Die Lehrjahre unter Wolfgang Schäuble waren offensichtlich erfolgreich. Verschwiegenheit ist sozusagen Amtspflicht. Das ist kein gutes Zeichen für die Zukunft und widerlegt das Antrittsbekenntnis unverzüglich.

Welche dramatischen Folgen das haben kann, zeigt sich gerade in Großbritannien. Eine Untersuchungskommission deckt auf, dass der schon vor 14 Jahren vom Zaun gebrochene Irak-Krieg jeglichen Anlasses entbehrte. Der verantwortliche Premier Tony Blair hat sich ihm blind in Treu und Glauben gegenüber den USA angeschlossen. ++((nd/mgn/07.07.16 – 182)

http://www.adn46.wordpress.com, http://www.adn1946.wordpress.com, e-mail: adn1946@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), adn-nachrichtenagentur, SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46

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